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1930 - Benzin - Franz Fischer + 1.12.1947 Deutscher Chemiker

1877 untersuchte Franz Fischer gemeinsam mit Dr. Hans Tropsch neue Herstellungsmöglichkeiten von Motorbetriebsstoffen. Als Resultat ihrer Forschung konnten sie das sogenannte "Synthol" gewinnen. Die nächste von beiden Forschern gemachte Entdeckung war 1930 die Herstellung von Benzin, Petroleum und Paraffin durch Reduktion und Hydrierung des Kohlenoxyds auf. katalytischem Wege. Seit 1930 wurde in der Stickstoffanlage der Ruhrchemie AG erstmalig nach der Fischersche die Benzol-Synthese industriell angewandt.

 

 

2000 v. Chr. - Bier wird erstmals in Ägypten gebraut

 

 

 

1891 - BH Hugo Schindler

Während die Männer 1914 im ersten Weltkrieg sind, erledigen Frauen zu Hause die Arbeit. Mit dem bis dahin üblichen Korsett nicht einfach. Wer kann sich schon bücken, wenn einem Metallstangen und -stäbchen die Luft abdrücken? Als Ersatz für das Marter-Instrument kam der Büstenhalter. Die Idee dafür entstand schon früher. 1891 ließ sich der Böhme Hugo Schindler einen Brusthalter patentieren.Er bestand aus zwei Kappen, unten an einem Gürtel befestigt, oben mit Bändern. Seitdem gab es laufend neue BH-Patente: mit geraden und gekreuzten Trägern, Körbchen in vier Größen, den trägerlosen und den Sport-BH mit Vorderverschluss. Die "Busenwunder" Sophia Loren oder Marilyn Monroe waren dank der gepolsterten oder aufblas-baren BH eigentlich "Büstenhalterwunder".

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200 v.Chr.- Beton von den Römern erfunden

 

 

1910 - Omnibus - Otto Kässbohrer

Otto Kässbohrer (*1904 + 20.6.1989) Deutscher Unternehmer. Sein Vater Karl Kässbohrer hatte 1893 in Ulm die "Wagenfabrik Kässbohrer" gegründet. Schon früh spezialisierte sich die Firma auf die Herstellung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Bereits 1908 vertrieb sie 72 Modelle von Kutschen und anderen Pferdefuhrwerken und meldete 1910 einen Omnibus zum Patent an. Nachdem der Vater 1922 unerwartet verstarb, übernahm Otto mit seinem Bruder Karl das Unternehmen. In der Nachkriegszeit mauserte sich die Firma Kässbohrer zu einem internationalen Unternehmen für Anhänger, Lastwagenaufbauten und Omnibusse.

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750 n. Chr. - Buchdruck in China erfunden.

Der chinesische Schmied Bi Sheng erfindet 1045 die beweglichen Lettern.
Johannes Gutemberg, der landläufig als Erfinder des Buchdruckes gilt, hat diese Erfindung wohl nur wieder aufgegriffen und weiterentwickelt.

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1812 - Blechkonserve Bryan Donkin

 

1854 - Backpulver - Eben Norton Horsford

Das Backpulver wurde von Eben Norton Horsford erfunden, wobei er vom Bonner Unternehmer Ludwig Clamor Marquart unterstützt wurde, der das Backpulver als erster industriell produzierte. Backpulver ist im Prinzip, ein Triebmittel das unter Einwirken von Wasser und Wärme gasförmiges Kohlenstoffdioxid im Teig freisetzt wodurch kleine Gasbläschen entstehen und der Teig aufgelockert wird.1854 gründete Horsford die Rumford Chemical Work und ließ sich das von ihm verbesserte Mittel als "baking powder" patentieren. Da sich Backwaren (einschl. Brot) nun leichter industriell herstellen ließen und haltbarer waren, führte der einsetzende US-amerikanische Bürgerkrieg zu einer großen Nachfrage nach Backpulver. Der Erfolg des modernen Backpulvers begann schließlich mit August Oetker. Dr. August Oetker lässt sich das Verfahren zur Herstellung von Backpulver 1904 patentieren. Oetker entwickelte nicht nur die Rezeptur weiter, sondern vermarktete das Produkt auch geschickt dazu gehörte auch die Portionierung. Für 10 Pfennig erhielt die Hausfrau eine Portion Backpulver, die für 500 g Mehl genau ausreichte. Um die korrekte Menge zu bestimmen, hatte Oetker zahlreiche Backaktionen von seiner Frau durchführen lassen. Denn lediglich das genaue Verhältnis von Mehl zum Triebmittel hatte bis zu diesem Zeitpunkt das Backen ungemein erschwert. Ungenauigkeiten bei den anderen Zutaten wie Eier, Butter und Zucker ließen sich leichter verschmerzen. Ab 1893 füllte er sein Backpulver Backin ab, 1898 ging er zur Massenproduktion über, und am 21. September 1903 ließ er sich das entsprechende Verfahren patentieren. Noch heute wird das Backpulver von der Dr. August Oetker KG in unveränderter Rezeptur hergestellt.

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1950 - fahrbarer Bagger (hydraulisch) - Hans Liebherr

Hans Liebherr - Baumeister, Erfinder und Firmengründer des Baumaschinenkonzerns Liebherr besuchte sieben Jahre lang die örtliche Volksschule und absolvierte danach eine Lehre im Baugeschäft des Stiefvaters. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm er das elterliche Baugeschäft und begann seine Ideen zur Vereinfachung der schweren Bauarbeit zu verwirklichen aus der Baufirma wurde ein Baumaschinenhersteller. 1950 baute er den ersten Autodrehkran, diesem folgte wenig später der erste fahrbare Hydraulikbagger auf dem Kontinent. Der mit Hoch- und Tieflöffel arbeitende Bagger verfügte über ein wartungsfreies Hydraulikaggregat für alle bis dahin mechanisch aufgeführten Bewegungen. Das Besondere an diesem Bagger war das Dreiradfahrgestell, mit dem die Maschine sich auch auf schwierigem Gelände sicher bewegen konnte. Die Maschinenkonstruktion bestand aus einem stabilen und verwindungssteifen Kasten auf dem der Fahrerstand lag. Dieser war über einen zweireihigen Kugeldrehring mit dem Kasten verbunden. Der Achsantrieb verfügte bereits über Differenzialsperre. Der luftgekühlte Dieselmotor leistete 25 PS. Die Arbeitsbewegungen löste der Fahrer über kleine Hebel aus, unabhängig voneinander oder gleichzeitig. Der L 300 verfügte über ein 3-Gang-Getriebe: ein Kriech- und zwei Transportgänge, sowie Rückwärtsgang. Damit waren Maximalgeschwindigkeiten von 16 km/h möglich. Der 6-Tonnen-Bagger war 2,45 m breit und maximal 3,7 m lang. Das spezielle 3-Radfahrwerk machte einen Wenderadius von nur 3.750 mm möglich. Mit einer Sonderausstattung konnte man den Bagger mit einem hydraulisch verstellbaren Nadelausleger von 10 m Länge oder einem Schwerlastausleger mit hydrau¬lischem Hubseil zu einem Kran umfunktionieren.

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1829 - Blindenschrift Louis Braille

 

 

 

1831 - Bus (dampfbetrieben) Walter Hancock

 

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1. Mai 1840 - Briefmarke - Rowland Hill

Bevor die erste offizielle Briefmarke der Welt 1840 ausgegeben wurde, gab es zahlreiche Vorläufer. So schuf der Pächter der Pariser Stadtpost, Jean-Jacques Renouard de Villayer, bereits 1653 das Billet de port payé, einen briefmarkenähnlichen Gebührenstreifen aus Papier. Dieser Streifen musste in Ermangelung einer Klebefläche mit Klammer oder Faden am Brief befestigt werden. Auch in Großbritannien gab es vergleichbare Vorläufer. Das ab 1680 von der London Penny Post der Kaufleute William Dockwra und Robert Murray entwickelte System eines Einheitspreises für Lokalpost mit Freimachung durch Marken war so erfolgreich, dass der Duke of York sein Postmonopol in Gefahr sah. Auf seine Beschwerde hin musste die London Penny Post nach nur zwei Jahren ihr Geschäft aufgeben und wurde in die General Post Office eingegliedert. Die Grundidee der Erfindung der Briefmarke war, das Briefporto nicht mehr vom Empfänger einziehen zu lassen, sondern vom Absender. Bereits 1836 machte der Slowene Laurenz Koschier aus Laibach der österreichischen Regierung den Vorschlag der Einführung von Briefmarken zur Vereinfachung des Postwesens. Der schottische Buchhändler James Chalmers reichte 1838 einen ähnlichen Vorschlag ein. Diesen Vorschlag hat Sir Rowland Hill, der von der britischen Regierung 1835 mit der Reformierung des Postwesens betraut wurde, wahrscheinlich aufgegriffen und in seine Postreform miteinbezogen. Er gilt damit als Urheber der Briefmarke. Die erste aufklebbare Briefmarke wurde ab dem 1. Mai 1840 nach den Vorschlägen von Rowland Hill im Vereinigten Königreich herausgegeben. Der Wert zu einem Penny wird in Sammlerkreisen als "One Penny Black" bezeichnet. Sie gilt als erste Briefmarke der Welt. Rowland Hill war auch für das Motiv der ersten beiden Briefmarken verantwortlich. Für die Gestaltung wurden mehrere 1000 Entwürfe eingereicht, die ausnahmslos von ihm abgelehnt wurden. Die Zeichnung schaute sich Rowland Hill deshalb von einer Gedenkmünze aus dem Jahr 1837 ab, die ihm besonders gefiel.

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1891 - Briefmarkenautomaten  Stamp Distribution Syndicate

Das Stamp Distribution Syndicate stellt in London die weltweit ersten Briefmarken-automaten auf. Die Maschinen enthalten 64-seitige Notizbücher, auf deren Umschlag-rückseiten perforierte Marken für Inlandsbriefe gedruckt sind.nach Oben

 

 

1891 - elektrisches Bügeleisen H.W. Seely

 

 

 

1783 - Wasserstoff Ballon Jaques Alexandre Charles

27. 8. 1783 In Paris steigt der erste mit Wasserstoff gefüllte Ballon gen Himmel. Der französische Physiker Jaques Alexandre Charles hatte den Ballon mit einer Gummilösung imprägniert. Einer Anekdote zu Folge soll der Ballon an seinem Landeort, dem Dorf Gonesse, von verschreckten Bauern, die durch das unbekannte Flugobjekt verunsichert waren, mit Mistgabeln zerstört worden sein.nach Oben

 

 

 

1800 - Batterie - Alessandro Volta

Am 20. März 1800 informiert die Royal Society in London über eine von ihm erdachte Stromquelle, deren Prinzip als Voltasche Säule bekannt wird, dem Vorläuferin heutiger Batterien. Diese erste brauchbare elektrische Stromquelle bestand aus Kupfer-münzen, Zinkplättchen und salzwasser-haltiger Pappe, die aufeinander gestapelt wurden. Zuvor konnte Volta nachweisen, dass galvanische Elektrizität und Reibungselektrizität von gleicher Natur und Wir-kung sind und damit den Streit mit Luigi Galvani beenden. Das neue Gerät erweck-te in der damaligen wissenschaftlichen Welt ungeheures Interesse, fast alle Aka-demien Europas wählten Volta zum Mit-glied. Die Wissenschaft setzte ihm ein blei-bendes Denkmal, indem sie die Einheit der Spannung mit Volt bezeichnete.

 

Thomas Alva Edison erfand 1904 die alkalische Nickel-Eisen-Batterienach Oben

 

1832 - biegsame Welle - James Nasmyth

James Nasmyth † 7. Mai 1890 - schottischer Ingenieur und Erfinder. Nasmyth arbeitete ab 1828 bei der Firma H. Maudslay, Son & Field. In dieser Zeit erfand Nasmyth die Mutternfräsmaschine, die auch dort gebaut und vertrieben wurde. 1834 gründete er die Firma "Nasmyth, Gaskell and Co.", um selbst Werkzeugmaschinen, Dampfmaschinen, Dampfkessel und Werkzeuge für die Eisen- und Stahlbearbeitung zu fertigen. Seine bedeutendste Erfindung ist der Dampfhammer, für welchen er 1838 und 1839 Zeichnungen entwarf. Er erfand unter anderem auch neue Konstruktionen für Walzwerke, Bohrmaschinen, Fräsmaschinen, er baute die erste Feilmaschine für gröbere Arbeit und eine biegsame Welle aus gewickeltem Stahldraht.

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960 - Banknoten - in China

Einer der ältesten erhaltenen Geldscheine ca aus 1380. China ist das erste Land der Welt, in dem Papiergeld genutzt wurde. In der westchinesischen Stadt Chengdu wurde Papiergeld bereits in der frühen Nördlichen Song-Dynastie (960–1127) herausgegeben. Die Scheine hatten eine Originalgröße von 340 x 221 mm. Das Papier wurde aus der Rinde des Maulbeerbaumes gewonnen. Um 1024 wurde Papiergeld als Notgeld zur Finanzierung eines Krieges eingesetzt, als Münzen knapp geworden waren. Marco Polo entdeckte 1276 auf einer seiner Reisen kaiserliche Banknoten aus Papier, die als allgemeines Zahlungsmittel verwendet wurden. 1402 wurde in China das Papiergeld wieder abgeschafft, da es oft vorkam, dass Kaiser gewaltige Mengen von Banknoten drucken ließen, ohne deren Deckung zu beachten. Es kam daher immer wieder zu starken Inflationen in China.

In Europa wurde Papiergeld erst 1483 in Spanien eingeführt, damals als vorübergehender Ersatz für fehlendes Münzgeld. Die Bank von Amsterdam begann ab 1609 mit der Schaffung von Buchgeld, ging hierbei aber sehr umsichtig vor, indem das Geldinstitut jahrzehntelang auf jederzeit ausreichende Deckung durch Münzen achtete. Am 16. Juli 1661 waren durch die Bank von Stockholm, einer privaten Notenbank, die ersten offiziellen Banknoten in Europa emittiert worden, jedoch mangels Vertrauens mit mäßigem Erfolg. In England erteilte König William 1694 dem schottischen Kaufmann Paterson als Gegenleistung für einen Großkredit die Genehmigung zur Gründung der Bank of England und das Recht zur Ausgabe von (anfangs handgeschriebenen) Banknoten. In großem Stil wurde Papiergeld erstmals in Frankreich unter Finanzminister John Law in der kurzen Zeitspanne von 1718 bis 1720 verwendet. Weitere Etappen in Europa waren zum Beispiel die sächsischen und preußischen Staatspapier- und Tresorscheine des 18. Jahrhunderts, in Österreich wurden erstmals 1762 sogenannte Bancozettel des Wiener Stadtbanco ausgegeben und in der Zeit der Französischen Revolution kamen in Frankreich um 1791 die Assignaten auf. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Banknote allgemein in Deutschland als Zahlungsmittel neben der Münze akzeptiert. Das Vertrauen in Papiergeld beruhte ursprünglich darauf, dass es von jedermann jederzeit in Münzgeld umgetauscht werden konnte. Dieses Vertrauen war durch ausreichende Bestände an Münzgeld in den Schatzkammern des Herausgebers begründet und wurde durch verbale Zusicherung des Umtausches in Münzgeld auf der Banknote meist in Textform bekräftigt. Als historisches Überbleibsel ohne praktische Bedeutung sind solche Zusicherungen heute noch auf den Banknoten zahlreicher Länder zu lesen. Auf einer der engl. Pfundnoten steht z.B.: "I promise to pay the bearer on demand the sum of 5 Pounds", was sinngemäß heißt: "Ich habe versprochen dem Inhaber auf Verlangen die Summe von 5 Pfund auszuzahlen"

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1891 - Basketball - James Naismith

Der kanadische Arzt und Pädagoge James Naismith entwickelte das Ballspiel im Jahr 1891 in Springfield als Hallensport für seine Studenten. Da es im Winter beim Football spielen in der Halle oftmals zu Rangeleien und Verletzungen kam, sollte das neue Spiel mit wenig Körperkontakt auskommen. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt. Deshalb verlagerte er die Körbe (engl. baskets) in eine andere Ebene als die Spieler. Anfangs nicht besonders von dieser Aufgabe begeistert schrieb Naismith 60 Minuten vor der Sportstunde 13 Regeln auf, die lose auf dem Kinderspiel "Ente auf dem Fels" basierten. Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals Pfirsichkörbe an den 10 Fuß hohen Balkonen der YMCA Training School in Springfield. Die damals mehr zufällig bestimmte Aufhängehöhe entspricht 3,05 Meter und ist bis heute international gültig. Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Die Schulsekretärin Lyons half Naismith bei der Erstellung der 13 Grundregeln, die bis heute fast unverändert geblieben sind. Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 in Springfield statt. Innerhalb der beiden Spielhälften, mit einer Halbzeitpause von fünf Minuten, wurde üblicherweise nur ein einziger Treffer erzielt. Trotz dieser niedrigen Trefferquote setzte sich das von James Naismith entwickelte Ballspiel in den USA durch.

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1834 - Balkenmäher - Cyrus McCormick

Cyrus McCormick erhält am 21. Juni das US-Patent auf den von ihm erfundenen Balkenmäher zur Getreideernte, der von Pferden gezogen wird. Im Alter von 15 Jahren zeigte sich schon, trotz lückenhafter Schulausbildung, sein erfinderischer Verstand als er 1824 eine kompakte Aufnahmevorrichtung für die Getreideernte konstruierte. Von seinem Vater übernahm er die Pläne des Balkenmähwerks, der schon seit 1815 daran tüftelte. Innerhalb von nur 6 Wochen modifizierte Cyrus die Pläne für die Maschine erfolgreich und baute den ersten funktionsfähigen Prototyen. Das von dem linken Rad angetriebene Schneidwerk war in der Lage die zu schneidenden Getreidehalme während des Fahrtvortriebes des Gerätes kurzzeitig - wie bei einer Schere - zwischen Klinge und Finger bis zum eigentlichen Schneidvorgang zu fixieren. Ende 1831 stellte er seinen "Virginia-Reaper" zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Nach weiteren Verbesserungen erhielt Cyrus am 21. Juni 1834 das amerikanische Patent für seine Mähmaschine.

Bild Cyrus Mc Cormick: George Smillie: