1928 - FCKW - Thomas Midgley
Bei Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) handelt es sich um Kohlenwasserstoffe, in denen Wasserstoff- durch Fluor- und Chloratome ersetzt werden. FCKW finden vor allem als Kühlmittel und als Treibmittel für Spraydosen Verwendung. FCKW's wurden eingeführt, um Kühlschränke sicher zu machen, und damit die vielen giftigen oder explosiven Substanzen zu ersetzen, die bis dahin benutzt wurden. Midgley schreckte nicht davor zurück, persönliche Risiken einzugehen, um die Bedeutung seiner Entwicklung zu untermauern: Bei einer Demonstration vor der American Chemical Society inhalierte er eine Lunge voll Dichlorofluoromethan und blies damit eine Kerze aus, nur um zu zeigen, dass sein Gas sowohl nichtbrennbar als auch unschädlich sei. Zur Zeit seiner Entdeckungen wurden seine Verdienste gepriesen, heute weiß man das sein Vermächtnis negative Auswirkung auf die Atmosphäre hat. Mittlerweile ist die Herstellung von FCKW in den Industrieländern verboten und wird in der übrigen Welt bis 2010 eingestellt werden. Während er für General Motors arbeitete, entwickelte er auch mit Tetraethylblei verbleites Benzin das das „Klopfen“ bei Verbrennungsmotoren verhindert.
1817 - Fahrrad - Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn
Der Vorläufer des heutigen Fahrrads, eine Laufmaschine, wurde am 11. Juni 1817 von seinem Erfinder und Entwickler, dem badischen Forstmeister Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn (1785-1851) der Öffentlichkeit vorgestellt. 1818 wurde die Erfindung des Freiherrn in Baden patentiert. Das eisenbereifte lenkbare Zweirad ist eine einspurige Laufmaschine. Das Gefährt genannt "Draisine" oder "Draisienne", erreichte eine Geschwindigkeit von 15 km/h. Der Erfinder hatte mit der "Draisine" eine Strecke von 50 km in nur vier Stunden zurück gelegt und war damit viermal so schnell wie das damals übliche Verkehrsmittel, die Pferdepost.
1928 - Frequenzmodulation - Edwin H. Armstrong, USA
Grundlage für UKW-Übertragungen und HiFi-Stereo-Technik; Das Verfahren ermöglicht eine bessere Empfangsqualität, da Stör- und Nebengeräusche wegfallen.
1874 - Funkgerät - Guglielmo Marconi
Am 25.April 1874 stellte Guglielmo Marconi, ein italienischer Ingenieur und Physiker, das erste Funkgerät der Welt fertig mit einer Reichweite von etwa zwei Kilometern. Marconi entschloss sich, seine Erfindung in Großbritannien, zu vermarkten, und stellte es 1896 der englischen Post vor. Weitere Patente folgten. Es ge-lang ihm 1899 über den englischen Kanal zu funken. Im Dezember 1901 erstmals über den Atlantik. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Im Ersten Weltkrieg forschte er im Auftrag der italienischen Armee weiter am Kurzwellenfunk.
1608 - Fernrohr - Gallileo Gallilei
1913 - Fließband - Henry Ford
Um die Jahrhundertwende war Auto fahren Luxus. Einen, den sich die Farmer-familie von Henry Ford nicht leisten konnte. Denn Autos wurden 1903 in Handarbeit hergestellt. Als Spielzeug für Reiche. Das wollte Henry Ford ändern. Er wollte ein Auto bauen, das so billig ist, dass es jeder kaufen könnte. Er gründete 1908 in Detroit die Ford Motor Company. Nach fünf Jahren war es soweit: "Tin Lizzy", war auf dem Markt. An dem Auto waren allen Teile passgenau und austauschbar, das Material wurde an alle Arbeitsstationen geliefert. Erstmals per Fließband. Der Arbeiter am Band musste keine Teile oder Werkzeuge mehr anschleppen. Und war nicht mehr einen Tag lang mit verschiedenen Arbeiten beschäftigt. Er stand nun am Band, setzte zwei Muttern auf zwei Schrauben. Durchschnittliche Zeit dafür: Eine Minute. 19 Jahre lang liefen 15 Millionen (!) Tin Lizzys von den Bändern. Alle gleich, alle schwarz. Bis 1927. Da merkte Henry Ford, dass sich der Geschmack bei den Kunden auch änderte.
1937 - Fotokopierer - Chester Carlson
Der US-Amerikaner Chester Carlson ließ am 27.Oktober 1937 ein von ihm entwickelte "Elektrofotografie" Verfahren patentieren. Damit war es erstmals möglich, auf unbeschichtetes Papier zu kopieren. Carlson begann 1935, sich intensiv mit der Übertragung von Schrift und Bild von einem Blatt Papier auf das andere zu beschäftigen. In seinem Behelfslabor im New Yorker Vorort Astoria entstand am 22. oktober 1938 die erste Schriftübertragung nach dem xerografischen Verfahren. Die Erfindung wurde 1948 von der Firma HALOID erstmals kommerziell aufgegriffen. Sie benannte sich in XEROX um und brachte unter diesem Namen 1949 den ersten Fotokopierer der Welt, das "Modell A", auf den Markt. 1955 folgte der erste automatische Kopierer namens "Copyflo".
1891 - Filmkamera / Filmprojektor - Thomas Alva Edison
1903 - Flugzeug Orville und Wilbur Wright
1926 - Fernseher - John Logie Baird
Der Schotte John Logie Baird war einer der innovativsten Köpfe der Pionierzeit des Fernsehens. Seine Entwicklungen beeinflußten alle maßgeblichen bereiche der neuen Kommunikationstechnologie. Er war es, der am 26. Januar 1926 Mitgliedern der Royal Institution in seiner Wohnung im Londoner Rotlichtbezirk die ersten durch Radiowellen übertragenen Bilder überhaupt vorführte und damit der entscheidene Geburtshelfer der Fernsehtechnologie war.
3.7.1928 In London wurde in den Baird-Studios zum ersten Mal Farbfernsehen übertragen. Die Bilder zeigten bunte Tücher, einen Polizeihelm und einen Mann, der seine Zunge herausstreckte.
1867 - Fahrstuhl
1. April 1867 Kaiser Napoleon III. eröffnete die Weltausstellung in Paris. Thema der Schau war die "Geschichte der Arbeit". Viele technische Neuerungen wurden ausgestellt, beispielsweise der hydraulische Fahrstuhl, der hier der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert wurde.
1931 - Feststoffrakete - Reinhold Tiling und Karl Poggensee
Am 13.3.1931 gelang den Deutschen Reinhold Tiling und Karl Poggensee bei Berlin der erste Start einer Feststoffrakete. Die Rakete flog elf Sekunden und erreichte eine Höhe von 1800 Metern. In den folgenden Wochen wurden weitere Raketenstarts unternommen
1884 - Füllfederhalter - Lewis Waterman
Am 12. Februar 1884 ließ der New Yorker Versicherungskaufmann Lewis Waterman eine wegweisende Erfindung patentieren: Er hatte ein Schreibgerät konstruiert, das nicht in die Tinte eingetaucht werden musste und deswegen auch nicht kleckerte. Statt dessen wurde bei diesem Patent ein integrierter Tank mit Tinte gefüllt. Die Tinte lief dann langsam in die Feder an die Spitze des Stiftes. Lewis Waterman hatte den ersten Füllfederhalter der Welt entwickelt.
1693 - Frauenmagazin - John Dunton
"The Ladies Mercury", das erste Frauenmagazin der Welt, erschien zum ersten Mal am 27. 6. 1693 in London. Das vom Buchhändler John Dunton heraus gegebene Wochenblatt verstand sich als Ratgeber in Fragen des alltäglichen Lebens. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wuchs der Anteil an Büchern, Zeitschriften und Broschüren allgemeinen Inhalts rapide an. Die erste deutsche Frauenzeitschrift war Johann Christoph Gottscheds "Die vernünftigen Tadlerinnen" (1725/26). Ziel der fiktiven Herausgeberinnen war es, die Fehler und Schwächen der Menschen zu beurteilen und diese Urteile durch Schriften verständlich zu machen. Eine umfassendere Bildung wurde als positiv für Ehe, Kindererziehung und Haushaltsführung angesehen
1797 - Fallschirm - André-Jacques Garnerin
Der französische Luftschiffer André Jacques Garnerin springt am 22. 10. 1797 mit einer Konstruktion aus Segeltuch und einer Metallstange aus einem in etwa 760 m Höhe fliegenden Ballon über Paris ab. Der Fallschirm war mit Halteschnüren am Korb befestigt, als Garnerin die Schnüre durchtrennt, zerplatzt der offensichtlich zu prall gefüllte Ballon. Da die Kappe seines Fallschirms noch keine Scheitelöffnung hat, muss die Luft seitwärts entweichen, was zu starken Pendelbewegungen führt. Schließlich landet er sicher in einem Park. Das Fallschirmspringen war keine reine Männersache, Elisabeth Garnerin sprang über vierzig Mal aus dem Ballonkorb. Die Französin Poitivin vollführte zwischen 1849 und 1852 ingesamt 38 Absprünge.
1937 - Frisbeescheibe - Walter Frederic Morrison
Die Firma Wham-O produziert die von Walter Frederic Morrison entwickelten Pluto-Platten, die später unter dem Namen Frisbee-Scheiben bekannt werden. Morrison behauptete, dass ihm ursprünglich die Idee für das fliegende Spielzeug 1937 kam, als er den Deckel einer Popcorndose mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau Lu hin- und herwarf. Der Popcorndeckel war alsbald verbeult und das führte zur Entdeckung, dass ein Kuchenblech besser flog und auch gebräuchlicher war. Morrison und Lu entwickelten ein kleines Geschäft in Santa Monica, Kalifornien mit dem Verkauf von "Flyin' Cake Pans". 1955 konstruierten er und Lu den Pluto Platter, der Archetyp aller modernen fliegenden Discs.

Bei Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) handelt
es sich um Kohlenwasserstoffe, in denen Wasserstoff- durch Fluor- und Chloratome
ersetzt werden. FCKW finden vor allem als Kühlmittel und als Treibmittel
für Spraydosen Verwendung.
FCKW's wurden eingeführt, um Kühlschränke sicher zu machen, und damit die vielen giftigen oder explosiven Substanzen zu ersetzen, die bis dahin benutzt wurden. Midgley schreckte nicht davor zurück, persönliche Risiken einzugehen, um die Bedeutung seiner Entwicklung zu untermauern: Bei einer Demonstration vor der American Chemical Society inhalierte er eine Lunge voll Dichlorofluoromethan und blies damit eine Kerze aus, nur um zu zeigen, dass sein Gas sowohl nichtbrennbar als auch unschädlich sei. Zur Zeit seiner Entdeckungen wurden seine Verdienste gepriesen, heute weiß man das sein Vermächtnis negative Auswirkung auf die Atmosphäre hat. Mittlerweile ist die Herstellung von FCKW in den Industrieländern verboten und wird in der übrigen Welt bis 2010 eingestellt werden. Während er für General Motors arbeitete, entwickelte er auch mit Tetraethylblei verbleites Benzin das das „Klopfen“ bei Verbrennungsmotoren verhindert.
Der Vorläufer des heutigen Fahrrads, eine Laufmaschine,
wurde am 11. Juni 1817 von seinem Erfinder und Entwickler, dem badischen Forstmeister Karl
Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn (1785-1851) der Öffentlichkeit
vorgestellt. 1818 wurde die Erfindung des Freiherrn in Baden patentiert.
Das eisenbereifte lenkbare Zweirad ist eine einspurige
Laufmaschine. Das Gefährt genannt "Draisine" oder "Draisienne", erreichte
eine Geschwindigkeit von 15 km/h. Der Erfinder hatte mit der "Draisine"
eine Strecke von 50 km in nur vier Stunden zurück gelegt und war damit viermal
so schnell wie das damals übliche Verkehrsmittel, die Pferdepost.
Am
12. Februar 1884 ließ der New Yorker Versicherungskaufmann Lewis Waterman
eine wegweisende Erfindung patentieren: Er hatte ein Schreibgerät konstruiert,
das nicht in die Tinte eingetaucht werden musste und deswegen auch nicht kleckerte. Statt
dessen wurde bei diesem Patent ein integrierter Tank mit Tinte gefüllt.
Die Tinte lief dann langsam in die Feder an die Spitze des Stiftes. Lewis
Waterman hatte den ersten Füllfederhalter der Welt entwickelt.
Die Firma Wham-O produziert die von Walter Frederic Morrison entwickelten Pluto-Platten, die später unter dem Namen Frisbee-Scheiben bekannt werden. Morrison behauptete, dass ihm ursprünglich die Idee für das fliegende Spielzeug 1937 kam, als er den Deckel einer Popcorndose mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau Lu hin- und herwarf. Der Popcorndeckel war alsbald verbeult und das führte zur Entdeckung, dass ein Kuchenblech besser flog und auch gebräuchlicher war. Morrison und Lu entwickelten ein kleines Geschäft in Santa Monica, Kalifornien mit dem Verkauf von "Flyin' Cake Pans". 1955 konstruierten er und Lu den Pluto Platter, der Archetyp aller modernen fliegenden Discs.