Startseite
Malerei
Weltgeschichte
Lyrik
A - HA Effekte
Sitemap
Gästebuch
E - Mail
Web Page Navigation Buttons by Vista-Buttons.com v4.3.0

 

 

     Wikipedia.de

Creative Commons Lizenzvertrag

K
KompassKreiselkompassKobaltblauKanoneKonservierung / Konservendose / Kondensmilch
KlimaanlageKunststoffKlebstreifenKugelschreiberKreditkartenKölnisch Wasser
  KaffeefilterKakaupulver KugellagerKlettverschlußKältemaschineKleinbildkamera
KreuzworträtselKlarinetteKaugummi

700 v. Chr. Kugellager - Kelten; weiterentwickelt durch div. Erfinder

Die Geschichte des Wälzlagers reicht über 2700 Jahre zurück. Bei Ausgrabungen eines keltischen Streitwagens wurden kleine zylinderförmige Buchenholzstücke in der Nähe der Radnaben entdeckt. Forscher schließen daraus, dass die Kelten bereits gegen 700 v. Chr. das Zylinderrollenlager kannten. Auch im römischen Reich, gegen Ende der Republik, wurden Kugellager in Hebezeugen verwendet. Bei der Bergung der Nemi-Schiffe des Kaisers Caligula (Amtszeit: 37–41 n. Chr.) wurde ein Drucklager gefunden, das möglicherweise zu einer drehbaren Statuenbasis gehörte.

Im Zuge der Industrialisierung entstand der Bedarf nach einer Lagerung, die sich bei niedriger Drehzahl besser verhielt als Gleitlager. Das Gleitlager verschleißt bei niedriger Drehzahl und/oder bei unzureichender Schmierung sehr schnell. In alten Dampfloks etwa wurden die Radlager ständig neu gegossen.

  • 1759 erfindet der Uhrmacher John Harrison für sein drittes Marine-Chronometer H3 ein Rollenlager mit Käfig
  • 1794 erhielt der Engländer Philip Vaughan das erste Patent für Achsen, hier kann man die ersten Rillenkugellager finden.
  • 1869 erhielt der Franzose Jules Suriray ein Patent für Kugellager am Fahrrad.
  • 1883 baute Friedrich Fischer („Kugelfischer“) in Schweinfurt die erste Kugelschleifmaschine. Fischer und Wilhelm Höpflinger entwickelten die Kugelschleifmaschine entscheidend weiter. Nun können sphärisch genau runde Kugeln produziert werden.
  • 1890–1910 Kugellagerpatente von Friedrich Fischer, Wilhelm Höpflinger, Ernst Sachs, August Riebe
  • 1898 meldete Henry Timken in den USA ein Patent für das Kegelrollenlager an. Heute Timken Company.
  • 1898–1901 Die Grundlagen der Wälzkörpertechnik wurden von der Technischen Versuchsanstalt Potsdam-Neubabelsberg unter der Leitung von Prof. Stribeck erstmals wissenschaftlich untersucht.
  • 1907 Sven Gustaf Wingqvist erfand das Pendelkugellager und gründete in Göteborg die Firma Svenska Kullagerfabriken – SKF
  • 1934 Erich Franke erfand das Drahtwälzlager nach dem Prinzip der eingelegten Laufdrähte.

 

1 n.Ch r. - Kompass In China

siehe auch Kreiselkompass

 

1700 - Klarinette - Johann Christoph Denner

Johann Christoph Denner deutscher Instrumentenbauer gilt als Erfinder der Klarinette. Denner war der erste Instrumentenbauer, der die Holzblasinstrumente neueren Typs, wie sie in Frankreich nach 1650 entwickelt wurden, im deutschsprachigen Raum erfolgreich herstellte, insbesondere die aus der Schalmei abgeleitete Oboe, aber auch die Blockflöte. Nach Angaben von Johann Gabriel Doppelmayr (1677 - 1750) hat er um 1700 die Klarinette erfunden, indem er das Chalumeau so erweiterte, dass es, was zuvor nicht möglich war, überblasen werden konnte und so einen der zeitgenössischen Musik angemessenen Tonumfang erhielt. Die durch das Überblasen entstehenden Töne erhielten wegen ihres Klanges, der an den der Barocktrompete erinnerte, die Bezeichnung "Clarinregister" (die Spielweise der Barocktrompete war das "Clarin-Spiel", also die Entwicklung der Tonleiter ausschließlich aus Naturtönen). Daraus entstand die Bezeichnung "Clarinette" für das Instrument. Die Klarinette setzte sich zwar erst um 1740 in der praktischen Musik durch, doch wurde sie bald an allen Orchestern eines der wichtigsten Instrumente.

nach Oben

 

1904 - Kreiselkompass - Hermann Anschütz-Kämpfe

KreiselkompassDer Erfinder Hermann Anschütz-Kämpfe testet am 11.3.1904 in der Kieler Aussenförde erstmals seinen Kreiselkompass mit Erfolg. Das Gerät nutzt die Erdrotation zum Aufsuchen der Nord-Richtung. Anders als beim Magnetkompass führen beim Kreiselkompass magetische Störungen der Erde nicht zu Ungenauigkeiten.

nach Oben

 

1806 - Kobaltblau - Louis Jacques Thenard

Thenard entwickelte das Pigment Kobaltultramarin, besser bekannt als Kobaltblau. Dieser Farbstoff wird z.B. beim Banknotendruck verwendet. Thenard war ab 1804 Professor in Paris und arbeitete zeitweise mit J.L. Gay-Lussac zusammen.

nach Oben

 

1288 - Kanone In China

 

nach Oben

 

1804 - Konservierung - Nicolas-François Appert

Die Notwendigkeit: Nach der Französischen Revolution 1789 brach in Europa eine neue Phase der Kriegsführung an. Mehrere Hunderttausend Soldaten kämpften in riesigen Heeren gegeneinander, die es bis dahin in der Neuzeit nicht gegeben hatte. Hatten die Feldherren ihre Mannen bisher noch mit Hilfe von Plünderungen ernährt, wurde die Verpflegung der Truppe angesichts deren enormer Größe zu einem Problem. So konnte etwa Napoleon Bonaparte die eigenen Armeen auf seinen Feldzügen nicht ausreichend versorgen. Es starben mehr Soldaten an Unterernährung als durch die feindlichen Truppen. Deshalb setzte Napoleon einen Preis von 12.000 Goldfranken für denjenigen aus, dem es gelingen würde, Lebensmittel länger haltbar zu machen.

Es war allerdings kein renommierter Wissenschaftler, der das Preisgeld gewann, sondern ein Mann aus der Küchenpraxis. Der französische Zuckerbäcker Nicolas Francois Appert schaffte es, Napoleons Aufgabe mit einem bis dahin unbekannten Verfahren zu lösen: zunächst durch das Sterilisieren von Lebensmitteln in Flaschen. Nach dem Erhitzen wurden die Flaschen luftdicht verschlossen und so blieben zahlreiche Vitamine erhalten. Bei der Suche nach einem Verfahren zur Konservierung fand Appert die Forschungsergebnisse des italienischen Geistlichen und Professors Lazzaro Spallanzani (1729 bis 1799). Der hatte bereits 1765 nachgewiesen, dass man die Entwicklungvon Mikroben und anderen Kleinlebewesen durch Erhitzen und luftdichtes Abschließen verhindern kann. Auf dieser Basis entwickelte Appert das Verfahren des Konservierens von Obst und Gemüse in Glasbehältern. Der kreative Zuckerbäcker erhielt 1810 den versprochenen Preis "für die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen in voller Frische zu erhalten", wie es in der Verleihungsurkunde hieß. Mit seinem Preisgeld gründete Appert im Jahr 1812 eine Manufaktur, in der er weltweit die ersten Konserven aus Blech herstellte. Diese waren weit widerstandsfähiger als die bisher verwendeten Gläser. 1810 entwickelte er die Idee der Konservierung von Milch in Dosen und stellte sie 1827 erstmals als Kondensmilch her. Bei diesem Verfahren wird die Milch zur Keimabtötung für 10–25 Minuten auf 85–100 °C erhitzt und anschließend bei Unterdruck und 40–80 °C eingedickt, wobei rund 60 % des Wassers entzogen werden. Durch den Erhitzungsvorgang erhält die Milch eine leicht dunklere Farbe als frische Milch und einen schwachen Karamellgeschmack.

nach Oben

 

1828 - Kakaupulver - Coenraad Johannes van Houten

Coenraad Johannes van Houten - niederländischer Apotheker und Chemiker. Er gilt als Erfinder des Kakaopulvers, das er durch ein neues Verfahren zur Entölung der Kakaobohnen entwickelte. Mit Hilfe einer hydraulischen Presse wird der Fettgehalt der Kakaomasse von 54 % Kakaobutter um die Hälfte reduziert. Dieses Verfahren ließ sich van Houten 1828 patentieren. Die zurückbleibende Masse lässt sich leichter zu Pulver trocknen. Durch die Vermengung mit Natriumcarbonat erreichte er eine bessere Löslichkeit in Wasser, wobei gleichzeitig der pH-Wert stieg und sich Farbe und Geschmack verbesserten. Das Verfahren wurde nach seinem Heimatland als Dutch Process oder Dutching bezeichnet. Neben der Verwendung als Getränkepulver dient Kakaopulver als wichtigstes Zwischenprodukt der Trinkschokolade-herstellung.

nach Oben

 

1869 - Kaugummi - William Semple

nach Oben

 

1902 - Klimaanlage - Willis H. Carrier

nach Oben

 

1908 - Kaffeefilter - Amalie Auguste Melitta Bentz geb. Liebscher

Um den Kaffeesatz im fertigen Kaffee zu vermeiden, experimentierte sie mit Löschblättern aus dem Schulheft ihres Sohnes, die sie in einen Messingtopf legte, dessen Boden sie mit Nägeln durchlöchert hatte. Als die Zubereitung von kaffeesatzfreiem Kaffee in ihrem Freundeskreis auf allgemeine Begeisterung stieß, entschloss sie sich, ihre Idee zu vermarkten. Das kaiserliche Patentamt erteilte am 20. Juni 1908 Gebrauchsmusterschutz, am 15. Dezember wurde das Unternehmen mit einem Eigenkapital von 73 Pfennigen in das Handelsregister eingetragen.Heute ist das von Melitta Bentz gegründete Unternehmen, die Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG, eine internationale Gruppe mit 3.300 Beschäftigten, die von ihren Enkeln Thomas und Stephan geführt wird. Der Hauptsitz der Firma ist Minden.

nach Oben

 

1909 - Kunststoff ( Bakelit ) - Leo Baekeland

nach Oben

 

1925 - Klebstreifen - Dick Drew

nach Oben

 

1943 - Kugelschreiber - László József Biro

KuliErster Versuch: 1938, Immer Tintenkleckse an den Händen! Dem Ungar Laszlo Birò und seinem Bruder Georg reicht´s: Sie wollen einen Stift erfinden, der mit Tinte schreibt, die sofort trocknet. Die Tinte, die sie einsetzen, ist zu dickflüssig. Zwar kleckst sie nicht, dafür klumpt sie. Schreiben war unmöglich.
Zweiter Versuch 1943
: Sie entwickeln eine Feder mit einer winzigen Kugel an der Spitze. Der Kugelschreiber ist erfunden! Die Brüder Birò wollen das Patent anmelden, doch der Zweite Weltkrieg bricht aus. Laszlo und Georg flüchten nach Argentinien. Dort melden sie ihr Patent an. Erster Kunde: die britische Luftwaffe.Die Piloten der Royal Airforce brauchten einen Stift, der auch in 10.000 Meter Höhe schreibt. Ihr damaliger Füller funktioniert entweder gar nicht oder kleckst. Der Kugelschreiber geht in Serie. Dann der eigentliche Durchbruch des Kulis 13 Jahre nach seiner eigentlichen Erfindung: Ein französischer Baron kauft die Rechte, produziert Plastik Kulis, den BIG Kugelschreiber. In 1999 wurden weltweit 20 Millionen Stück pro Tag verkauft.

nach Oben

 

1950 - Kreditkarten - Ralph Schneider gründet Diner's Club

nach Oben

 

1709 - Kölnisch Wasser (Eau de Cologne) - Johann Maria Farina

Der Parfümeur Johann Maria Farina (1685–1766) schuf im Jahre 1709 aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Heimatstadt „Eau de Cologne“ nannte und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“, das noch heute von der Firma in unveränderter Rezeptur hergestellt wird. Echt Kölnisch Wasser oder auch Original Eau de Cologne ist die Bezeichnung für ein typisches Kölner Duftwasser. Im Gegensatz zu Eau de Cologne ist Original Eau de Cologne eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die nur von Kölner Herstellern verwendet werden darf.

nach Oben

 

 

1941 - Klettverschluß - Georges de Mestral

Georges de Mestral - Schweizer Ingenieur. Mestral ließ sich schon im Alter von nur zwölf Jahren ein mit Stoff bespanntes Modellflugzeug patentieren. Der passionierte Jäger soll 1941 auf die Idee für den Klettverschluss gekommen sein, als er nach einem Ausflug die Früchte der Großen Klette (Arctium lappa) sowohl an seiner Hose als auch im Fell seines Hundes fand und unter einem Mikroskop näher untersuchte. Dabei begriff er, wieso die igelartigen Kugeln so gut haften: Die vermeintlichen Stacheln der Samen tragen an ihrer Spitze winzige elastische Häkchen, die sich bei Kontakt mit Fell oder gewobenem Stoff festsetzen. Diese Beobachtung führte ihn zur Entwicklung eines Verschluss-Systems, das zwei Materialien auf einfache Weise miteinander verbindet. Das erste von ihm gestaltete Band hatte Haken und Ösen noch in einem Band, nicht wie heute in zwei getrennten Bändern. Erst zehn Jahre später, 1951, ließ Mestral seine Erfindung unter dem Namen Velcro, von franz. „velours“ (Schlaufe) und „crochet“ (Haken), patentieren. Er gründete die Firma Velcro Industries, die 1959 den ersten Klettverschluss auf den Markt brachte. Bald produzierte das Unternehmen 55.000 Kilometer des neuen Materials pro Jahr. Die Firma hat inzwischen ihren Hauptsitz in Manchester, New Hampshire, USA, beschäftigt auf vier Kontinenten 3.000 Mitarbeiter und setzt als Weltmarktführer 260 Millionen Dollar jährlich um.

nach Oben

 

1. März 1876 - erste Kältemaschine

Der deutsche Ingenieur Carl Linde erhielt ein Patent für die erste Ammoniak-Kältemaschine. Damit begann der weltweite Triumphzug der Kühltechnik. Als Professor für Wärmelehre in München hatte Linde 1873 vom Münchner Brauer Gabriel Sedlmayr den Auftrag erhalten, eine Kältemaschine zu entwickeln. Die Maschinenfabrik Augsburg (später MAN) baute die Anlage, die in der Spaten-Brauerei München aufgestellt wurde. Sie arbeitete anfangs mit explosivem Methyläther als Kältemittel, deshalb entschied sich Linde 1874 für Ammoniak. Das Prinzip beruht auf einem Kompressionsverfahren, bei dem ein Kältemittel beim Übergang in den gasförmigen Zustand seiner Umgebung Wärme entzieht. 1879 gründete Linde in Wiesbaden die "Linde-Eismaschinen-AG". Bis 1890 wurden allein in Deutschland 625 Kältemaschinen gebaut. Abnehmer waren neben Brauereien auch Molkereien, Schokoladen- und Fleisch-Fabriken.

nach Oben

 

1914 - Kleinbildkamera - Oscar Barnack

Der deutscher Feinmechaniker Oskar Barnack, gilt als Erfinder der 35mm-Kleinbild-Kamera. Er arbeitete als Entwicklungschef der Firma Leitz in Wetzlar in der Abteilung für Filmkameras. Er erfand eine kompakte Minikamera, mit der kleine Teststreifen des Kinofilms belichtet werden konnten, um die richtige Belichtung für die Aufnahme zu testen, ohne das große Hauptmagazin öffnen zu müssen. In seiner Freizeit beschäftigte sich Barnack mit Naturfotografie, so entwickelte er in Privatarbeit in den Jahren 1913/14 eine kleine Fotokamera, die ebenfalls mit auf kleinen Rollen gezogenem 35mm-Filmmaterial arbeiten konnte, die erste Kleinbildkamera mit einem Objektiv von 50 Millimetern Brennweite, ein Standard der später hundertfach kopiert wurde. Der erste Weltkrieg verzögerte die weitere Entwicklung, so dass die erste Leica (Leitz Camera) ab 1924 in Serie gefertigt wurde; sie kam 1925 auf den Markt. Statt der bisherigen Platten wurden in der Leica und ihren Vorgängern genormte Filmstreifen verwendet. Zum Einsatz kam der damals weit verbreitete 35 mm-Kinofilm . Dadurch wurden kompaktere Gehäusekonstruktionen möglich. Die Verwendung von 35-mm-Film ist noch heute Standard in der analogen Fotografie.

nach Oben

 

21. Dezember 1913 - Kreuzworträtsel - Arthur Wynne

In der Wochenendbeilage der Zeitung "New York World" erschien am 21. Dezember 1913 das erste Kreuzworträtsel der Welt. Als Grundlage soll Wynne ein Spiel seines Großvaters mit dem Namen "Die magischen Quadrate" gedient haben. Im Unterschied zum heute verbreiteten Aussehen, enthielt das Kreuzworträtsel von Wynne keine schwarzen Felder und war diamantförmig. Schon bald erfreute sich die neue Rätselart großer Beliebtheit und wurde von vielen anderen Printmedien übernommen. Ab Anfang der Zwanziger Jahre fand das Kreuzworträtsel dann auch Anklang bei europäischen Zeitungs- und Zeitschriftenlesern.

nach Oben Bild: Michael J at en.wikipedia