1882 - Boxhandschuhe bei Weltmeisterschaft
Mississippi City, USA. Der Boxer John Lawrence Sullivan, genannt "Iron-man" ("Mann aus Eisen"), siegt über seinen Konkurrenten und Landsmann Paddy Ryan. Er schlug ihn in der neunten Runde k.o.. Historisch wichtig für die Welt des Sports war der Kampf, weil in diesem Kampf zum ersten mal in einer Weltmeisterschaft Handschuhe benutzt wurden.
9. Februar 1969 - Jungfernflug der Boeing 747
Das damals größte Verkehrsflugzeug der Welt, die Boeing 747, "Jumbo Jet", startete am bei schlechtem Wetter zu seinem Jungfernflug. Insge-samt 50.000 Mitarbeiter von Boeing waren daran beteiligt, das Flugzeug in weni-ger als 16 Monaten fertigzustellen. Der Großraumjet hat eine Länge von 70,5 m, ist circa 20 m hoch und seine Tragflächen haben eine Spannbreite von 59,6 m. Angetrieben von 4 Strahlenturbinen erreicht er eine Geschwindigkeit von 930 km/h und kann 385 Passagiere aufnehmen. Die Boeing 747 war das erste Flugzeug, das auch zum Transportieren von Großfrachten benutzt werden konnte.
24. Januar 1935 - zum ersten Mal Bier in Blechdosen abgefüllt
Ex und hopp Am 24. Januar 1935 wurde in den USA zum ersten Mal Bier in Blechdosen abgefüllt. Die ungewöhnliche Verpackungsart setzte sich wegen der einfacheren Transportmöglichkeit und des Wegfalls von Pfandgebühren rasch durch. In Deutschland dauerte es aber noch einige Jahrzehnte, bis man auch hier das Dosenbier annahm.
1969 - erste Frau zur Botschafterin ernannt
Prof. Dr. phil. Ellinor von Puttkammer wurde als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik 1969 zur Botschafterin ernannt. Sie vertrat Bonn im Straßburger Europarat bis 1973. Deutsch-land ist seit 1950 Mitglied im 1949 gegründeten Europarat. Im Jahre 2000 zählte der Rat 41 Mitgliedstaaten. Die Amtssprachen sind Englisch und Französisch. Ziel des Europarates ist die Förderung der Ideale und Grundsätze eines europäischen Erbes. Die Organe des Rates sind u.a. die parlamentarische Versammlung, Generalsekretariat, Ministerkommitee. Der Europarat bemüht sich auch um Abkommen im sozialen, wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen.
1916 - startete der erste "Balkanexpress"
1916 In Berlin startete der erste Expresszug nach Konstantinopel im damaligen Osmanischen Reich. Seitdem wird die türkische Stadt, heute Istanbul, regelmäßig von Zügen aus Berlin angefahren. Erste prominente Fahrgäste waren die Mitglieder einer türkischen Delegation, die sich auf der Heimreise von einem Staats- besuch bei Wilhelm II. befanden.
Am 1. Januar 1918 wurde an den Balkanexpress ein Sonderwagen angehängt - an Bord war auch der Vertreter der türkischen Armee General Mustafa Kemal Pascha (Atatürk), der Schöpfer der modernen Türkei und erste Präsident der türkischen Republik.
1824 - die ersten öffentlichen Briefkästen aufgestellt
In Preußen werden 1824 die ersten öffentlichen Briefkästen aufgestellt, was vielen den Weg zum Generalpostamt erspart.
6. Mai 1840 - die weltweit erste Briefmarke
Am 6. Mai 1840 gab Großbritannien die weltweit erste Briefmarke heraus. Das auch als "Penny Black" bekannte Postwertzeichen im Wert von einem Penny trug ein Porträt von Königin Victoria und wurde in Serien von jeweils 240 Stück gedruckt. Die "Penny Black" erschien über Jahrzehnte hinweg ohne Änderung und legte die Grundlage für die andauernde britische Tradition, dass alle Marken das Porträt des Königs oder der Königin abbilden. Bei Philatelisten aus historischen Gründen beliebt, ist das weltweit erste Postwertzeichen aufgrund seiner hohen Auflage dennoch keine Sammler-Rarität wie beispielsweise die bekanntere "Blaue Mauritius".
1891 - die weltweit ersten Briefmarkenautomaten
Das Stamp Distribution Syndicate stellt in London 1891 die weltweit ersten Briefmarkenautomaten auf. Die Maschinen enthalten 64-seitige Notizbücher, auf deren Umschlagrückseiten perforierte Marken für Inlandsbriefe gedruckt sind. Die ersten Briefmarken der Welt wurden am 6. Mai 1840 in Großbritannien ausgegeben. Bald darauf verbreitete sich die Briefmarke in der ganzen Welt: 1843 in der Schweiz und in Brasilien, 1847 in den USA. In Deutschland führte Bayern 1849 die ersten Postwertzeichen ein, 1872 erschienen die ersten Marken der Deutschen Reichspost. Ab 1920 gab es für ganz Deutschland gültige Postwertzeichen.
24. Juni 1952 - erscheint erstmalig die "Bild" Zeitung
Die "Bild"-Zeitung erschien erstmalig am 24. 6. 1952 mit einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren. Für den Herausgeber Axel Springer war der in London erscheinende "Daily Mirror" das Vorbild, an dessen Grundmuster er anknüpfte. Sein redaktionelles Konzept für "BILD" war: Nachrichten, wenig Politik, Crime, kurze Geschichten und Bilder. Auch wenn Axel Springer "wenig Politik" in der "BILD"-Zeitung veröffentlichen wollte, war die Zielsetzung dieser Zeitung keinesfalls unpolitisch, sondern antikommunistisch: Der Antikommunismus in der "BILD" richtete sich nicht nur gegen die DDR-Regierung und die Staaten des Warschauer Vertrags, sondern auch gegen die linke und studentische Opposition in Westdeutschland.
9. September 1945 - der erste "Bug"
Im Cruft Laboratorium der Universität Harvard entdeckte die Computerpionierin Grace Murray Hopper am 9. 9. 1945 den ersten "Bug" (deutsch: Insekt) in einem Computer. Während eines Testlaufs traten Störungen auf, die das elektromechanische Gerät außer Betrieb setzten. Ursache dafür war eine Motte, die sich in die Schaltkreise des Mark II-Computers verirrt und die Kontakte blockiert hatte. Die von Hopper sorgsam entfernte Motte wurde in das Logbuch des Laborteams eingeklebt und kann heute im Naval Museum von Dahlgren, Virginia, besichtigt werden. Die Bezeichnung "bug" für einen technischen Defekt war bereits seit 1889 gebräuchlich, als Thomas Alva Edison ein imaginäres Insekt als Ursache für eine Störung seines Phonographen vermutete.
6. April 2001- Bundesligamannschaft ohne dt Spieler
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesliga tritt die Mannschaft von Energie Cottbus ohne einen einzigen deutschen Spieler an.
14. April 1909 - Erste Bestriebssportgruppe
In Berlin wird die Sportliche Vereinigung der Degea (Deutsche-Auer-Lampengesellschaft, später OSRAM) als erste Betriebssportgruppe Deutschlands gegründet.
15. Dezember 1891 - Erstes Basketballspiel
Das erste offizielle Basketballspiel findet auf der Basis von dreizehn von James Naismith erdachten Regeln statt. Basketball zählt zu den wenigen Sportarten, die von einer Einzelperson erfunden wurden. Der kanadische Arzt und Pädagoge entwickelte das Ballspiel als Hallensport für seine Studenten. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (so z. B. im American Football). Er suchte eine weniger kämpferische Sportart mit einem geringen Verletzungsrisiko, um die 18 Studenten in der Klasse im Winter abzulenken. Deshalb verlagerte er die Körbe (engl. Baskets) in eine andere Ebene als die Spieler. Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals Pfirsichkörbe an den 10 Fuß hohen Balkonen (Empore) der YMCA Training School in Springfield. Die damals mehr zufällig bestimmte Aufhängehöhe entspricht 3,05 Meter und ist bis heute international gültig. Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Die Schulsekretärin Lyons half Naismith bei der Erstellung der 13 Grundregeln, die bis heute fast unverändert geblieben sind. Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 in Springfield statt. Innerhalb der beiden Spielhälften, mit einer Halbzeitpause von fünf Minuten, wurde üblicherweise nur ein einziger Treffer erzielt. Trotz dieser niedrigen Trefferquote setzte sich das von James Naismith entwickelte Ballspiel in den USA durch. Bereits im folgenden Jahr wurde Frauen-Basketball am Smith College in Northampton, Massachusetts eingeführt. Senda Berenson Abbott hat den Frauen-Basketball zu dieser Zeit sehr geprägt, indem sie die von James Naismith entwickelten Grundregeln veränderte und den Frauen anpasste. Am 22. März 1893 fand das erste Basketballspiel der Frauen am Smith College statt. Senda Berenson veröffentlichte daraufhin ein auf Frauen-Basketball spezialisiertes Magazin.
1667 - erste dokumentierte erfolgreiche Blutübertragung
Jean-Baptiste Denis führt in Paris die erste aufgezeichnete erfolgreiche Blutübertragung von Tierblut (einem Lamm) zum Menschen (einem 15-jährigen Jungen) durch. Der Junge überlebte die Transfusion. Nachdem bei drei weiteren Transfusionen auch zwei Todesfälle auftraten, wurde am 17. April 1668 gerichtlich festgelegt, dass Transfusionen erst nach Genehmigung durch die medizinische Fakultät der Universität Paris durchgeführt werden durften. Daraufhin wurde das Verfahren zunächst nicht mehr praktiziert.
1818 - erste Bluttransfusion von Mensch zu Mensch
Die erste Bluttransfusion von Mensch zu Mensch fand im Londoner St. Guy's Hospital statt. Der Patient von Dr. James Blundell erhielt etwa einen halben Liter Blut verschiedener Spender. Er überlebte den Eingriff nicht. Schon im Altertum wurde mit Blutübertragung experimentiert, allerdings wurde es getrunken. Die ersten tastenden Anfänge der Therapie mit Blut waren im Juli 1492. Der im Sterben liegende Papst Innozenz VIII. trank – auf ärztliche Empfehlung – das Blut von drei zehnjährigen Jungen. Man erhoffte sich dadurch die Verjüngung des betagten Kirchenfürsten. Die drei Kinder überlebten des Experiment nicht und auch der Papst blieb krank. Erst James Blundell übertrug 1825 erfolgreich menschliches Blut auf eine ausgeblutete Wöchnerin. Obwohl nur jede zweite Transfusion erfolgreich verlief, setzte sich die Bluttransfusion als Behandlungsmethode bei massivem Blutverlust durch.

Am 6. Mai 1840 gab Großbritannien die weltweit
erste Briefmarke heraus. Das auch als "Penny Black" bekannte Postwertzeichen
im Wert von einem Penny trug ein Porträt von Königin Victoria und wurde
in Serien von jeweils 240 Stück gedruckt. Die "Penny Black" erschien über
Jahrzehnte hinweg ohne Änderung und legte die Grundlage
für die
andauernde britische Tradition,
dass alle Marken das Porträt des Königs oder der Königin abbilden. Bei Philatelisten
aus historischen Gründen beliebt, ist das weltweit erste Postwertzeichen
aufgrund seiner hohen Auflage dennoch keine Sammler-Rarität wie beispielsweise
die bekanntere "Blaue Mauritius".
In Berlin wird die Sportliche Vereinigung der Degea (Deutsche-Auer-Lampengesellschaft, später OSRAM) als erste Betriebssportgruppe Deutschlands gegründet.
Das erste offizielle Basketballspiel findet auf der Basis von dreizehn von James Naismith erdachten Regeln statt. Basketball zählt zu den wenigen Sportarten, die von einer Einzelperson erfunden wurden. Der kanadische Arzt und Pädagoge entwickelte das Ballspiel als Hallensport für seine Studenten. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (so z. B. im American Football). Er suchte eine weniger kämpferische Sportart mit einem geringen Verletzungsrisiko, um die 18 Studenten in der Klasse im Winter abzulenken. Deshalb verlagerte er die Körbe (engl. Baskets) in eine andere Ebene als die Spieler. Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals Pfirsichkörbe an den 10 Fuß hohen Balkonen (Empore) der YMCA Training School in Springfield. Die damals mehr zufällig bestimmte Aufhängehöhe entspricht 3,05 Meter und ist bis heute international gültig. Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Die Schulsekretärin Lyons half Naismith bei der Erstellung der 13 Grundregeln, die bis heute fast unverändert geblieben sind. Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 in Springfield statt. Innerhalb der beiden Spielhälften, mit einer Halbzeitpause von fünf Minuten, wurde üblicherweise nur ein einziger Treffer erzielt. Trotz dieser niedrigen Trefferquote setzte sich das von James Naismith entwickelte Ballspiel in den USA durch. Bereits im folgenden Jahr wurde Frauen-Basketball am Smith College in Northampton, Massachusetts eingeführt. Senda Berenson Abbott hat den Frauen-Basketball zu dieser Zeit sehr geprägt, indem sie die von James Naismith entwickelten Grundregeln veränderte und den Frauen anpasste. Am 22. März 1893 fand das erste Basketballspiel der Frauen am Smith College statt. Senda Berenson veröffentlichte daraufhin ein auf Frauen-Basketball spezialisiertes Magazin.
Jean-Baptiste Denis führt in Paris die erste aufgezeichnete erfolgreiche Blutübertragung von Tierblut (einem Lamm) zum Menschen (einem 15-jährigen Jungen) durch. Der Junge überlebte die Transfusion. Nachdem bei drei weiteren Transfusionen auch zwei Todesfälle auftraten, wurde am 17. April 1668 gerichtlich festgelegt, dass Transfusionen erst nach Genehmigung durch die medizinische Fakultät der Universität Paris durchgeführt werden durften. Daraufhin wurde das Verfahren zunächst nicht mehr praktiziert.
Die erste Bluttransfusion von Mensch zu Mensch fand im Londoner St. Guy's Hospital statt. Der Patient von Dr. James Blundell erhielt etwa einen halben Liter Blut verschiedener Spender. Er überlebte den Eingriff nicht. Schon im Altertum wurde mit Blutübertragung experimentiert, allerdings wurde es getrunken. Die ersten tastenden Anfänge der Therapie mit Blut waren im Juli 1492. Der im Sterben liegende Papst Innozenz VIII. trank – auf ärztliche Empfehlung – das Blut von drei zehnjährigen Jungen. Man erhoffte sich dadurch die Verjüngung des betagten Kirchenfürsten. Die drei Kinder überlebten des Experiment nicht und auch der Papst blieb krank. Erst James Blundell übertrug 1825 erfolgreich menschliches Blut auf eine ausgeblutete Wöchnerin. Obwohl nur jede zweite Transfusion erfolgreich verlief, setzte sich die Bluttransfusion als Behandlungsmethode bei massivem Blutverlust durch.