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PapierPorzellanPockenimpfungPenizillinautomatische PistolePfadfindeParkuhr
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1865 - Pasteurisieren - Louis Pasteur französische Chemiker

Pasteur machte Wein durch Erhitzen auf 45 bis 50° haltbar und erfand damit das "Pasteurisieren", ein neuartiges Konservierungsverfahren. Im Laufe seiner Forschungen entdeckte er, dass gewisse Krankheiten durch Bakterien hervorgerufen werden. Dies führte 1870 zur Entdeckung der Erreger der Seidenspinner Krankheit, womit Pasteur die in ihrer Existenz bedrohte Seidenindustrie Lyons rettete. Von medizinisch größter Bedeutung waren seine Studien über den Milzbranderreger, den er 1877 entdeckte, und den Erreger der Hühnercholera, den er 1880 fand. Mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Tollwut initiierte er das Zeitalter der "aktiven Immunisierung".

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1841 - Pauschalreise - Thomas Cook

Am 5 Juli 1841 verkaufte Thomas Cook eine Zugfahrt über 11 Meilen von Leicester nach Loughborough, bei dem er die Kosten für das Zugticket und für das Essen übernahm. Fünf Jahre später reiste er bereits mit 500 Leuten nach Schottland und verlegte 1865 sein "Reisebüro" nach London, von wo er Pauschalreisen im großen Stil organisierte.

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1650 - Partnervermittlung - Henry Robinson

In London wird von Henry Robinson am 29.September 1650 das erste Institut für Partnervermittlung eröffnet. Interessierte können sich in der Agentur nicht nur über heiratswillige Personen sondern auch über ihre Mitgift informieren. Heute boomt die Branche Partnervermittlungen, manche Singles bezahlen für einen Jahresvertrag bis zu 6.000 €. Meist wird Vorauskasse verlangt, durch langlaufende Verträge wird versucht, eine längerfristige Kundenbindung aufzubauen. Ist die Partnersuche erfolglos, kommt es häufig zu einer automatischen Vertragsverlängerung. Zehntausende Heiratswillige werden jährlich Opfer von unseriösen Vermittlern, viele der Geprellten schweigen aus Scham.

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1907 - Persil   - der Düsseldorfer Chemiekonzern Henkel

Am 6. Juni.1907 brachte der 31 Jahre zuvor gegründete Düsseldorfer Chemiekonzern Henkel ein neues Waschmittel auf den Markt: Persil. Seitdem hat sich diese Marke zu einem einzigartigen Erfolgsprodukt entwickelt: Persil hat alle Wirren und Krisen dieses Jahrhunderts überstanden und wird heute fast überall auf der Welt verkauft.

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1944 - Polaroidkamera - Edwin Land

Land erklärte seiner Tochter Jennifer während eines Mexiko-Urlaubs 1944 das Prinzip des Fotografierens. Ange-regt von ihrer Frage, warum sie die Bilder nicht sofort sehen könne, konzipierte er in den folgenden Stunden den gesamten Prozess der Sofortbildfotografie. Am 21. November 1947 konnte der Unternehmer seine fertige Erfindung auf der Jahrestagung der "American Optical Society" vorstellen. Sie wurde von den meisten seiner Fachkollegen als Spielerei abgetan. Bis 1956 wurden eine Million Polaroid-Kameras verkauft, bis heute sind es 165 Millionen. Mit dem Modell "Polaroid Land 800" wurde seit Mitte der fünfziger Jahre auch Europa beliefert.

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2300 v.Chr - Pfeil und Bogen - in der Mittelmeerregion

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105 n. Chr. - Papier - Ts'ai Lun (chinesischer Höfling)

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190 n. chr. - Porzellan - in China erfunden.

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1796 - Pockenimpfung - von Edward Jenner entwickelt

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1928 - Penizillin - von Alexander Fleming entdeckt

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1855  - automatische Pistole - John Moses Browning

Browning war nicht nur Waffenschmied, vielmehr war er interessiert an der Entwicklung neuer Waffen, als an der Reparatur Alter. Mit 14 entwickelte er für seinen Bruder Matt dessen erste Waffe: Ein Ein Schuss Gewehr. Nach dem Tod ihres Vaters gründeten John Moses und seine Brüder einen eigenen Laden. Jahrelang entwickelte er für Winchester Waffen. Die Zusammenarbeit brach jedoch ab, als er die automatische Pistole erfand: Winchester weigerte sich, diese Waffe herzustellen.

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1908 - Pfadfinder - Sir Robert Baden Powell

In Glasgow gründete Sir Robert Baden Powell 1908 die erste Pfad-findergruppe (Boy Scouts). Mittlerweile sind die Pfadfinder zu einer weltweiten Organisation herangewachsen, die den Jugendlichen die Tugenden einer kameradschaftlichen Gemeinschaft und persönliche Selbständigkeit vermitteln möchte. Im Jahre 1920 fand das erste globale Treffen in London statt, bei dem die "Weltkonferenz der Pfadfinder" begründet wurde. Der Sitz des Weltbundes ist in Genf.

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1935 - Parkuhr - Carl C. Magee

Der US-Amerikaner Carl C. Magee beantragt am 13 Mai 1935 ein Patent für ein münzgesteuertes Parkmessgerät. Es wird ihm für die Erfindung dieser Parkuhr am 24. Mai 1938 zugebilligt. Die erste Parkuhr wurde am 16. Juli 1935 in Oklahoma City aufgestellt und erhielt den Namen „Schwarze Maria“. In Europa wurden in Basel 1952 die ersten Parkuhren errichtet. Am 4. Januar 1954 installierte Duisburg als erste Stadt in Deutschland 20 so genannte Parkographen in der Straße „Am Buchenbaum“. Anfangs war es umstritten, ob Parkuhren mit dem deutschen Verkehrsrecht vereinbar waren. Am 1. Mai 1956 wurde die Straßenverkehrsordnung geändert, so dass Parkuhren nicht mehr juristisch mit dieser kollidierten.

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960 n.Chr. - Papiergeld - China

Einer der ältesten erhaltenen Geldscheine ca aus 1380. China ist das erste Land der Welt, in dem Papiergeld genutzt wurde. In der westchinesischen Stadt Chengdu wurde Papiergeld bereits in der frühen Nördlichen Song-Dynastie (960–1127) herausgegeben. Die Scheine hatten eine Originalgröße von 340 x 221 mm. Das Papier wurde aus der Rinde des Maulbeerbaumes gewonnen. Um 1024 wurde Papiergeld als Notgeld zur Finanzierung eines Krieges eingesetzt, als Münzen knapp geworden waren. Marco Polo entdeckte 1276 auf einer seiner Reisen kaiserliche Banknoten aus Papier, die als allgemeines Zahlungsmittel verwendet wurden. 1402 wurde in China das Papiergeld wieder abgeschafft, da es oft vorkam, dass Kaiser gewaltige Mengen von Banknoten drucken ließen, ohne deren Deckung zu beachten. Es kam daher immer wieder zu starken Inflationen in China.

In Europa wurde Papiergeld erst 1483 in Spanien eingeführt, damals als vorübergehender Ersatz für fehlendes Münzgeld. Die Bank von Amsterdam begann ab 1609 mit der Schaffung von Buchgeld, ging hierbei aber sehr umsichtig vor, indem das Geldinstitut jahrzehntelang auf jederzeit ausreichende Deckung durch Münzen achtete. Am 16. Juli 1661 waren durch die Bank von Stockholm, einer privaten Notenbank, die ersten offiziellen Banknoten in Europa emittiert worden, jedoch mangels Vertrauens mit mäßigem Erfolg. In England erteilte König William 1694 dem schottischen Kaufmann Paterson als Gegenleistung für einen Großkredit die Genehmigung zur Gründung der Bank of England und das Recht zur Ausgabe von (anfangs handgeschriebenen) Banknoten. In großem Stil wurde Papiergeld erstmals in Frankreich unter Finanzminister John Law in der kurzen Zeitspanne von 1718 bis 1720 verwendet. Weitere Etappen in Europa waren zum Beispiel die sächsischen und preußischen Staatspapier- und Tresorscheine des 18. Jahrhunderts, in Österreich wurden erstmals 1762 sogenannte Bancozettel des Wiener Stadtbanco ausgegeben und in der Zeit der Französischen Revolution kamen in Frankreich um 1791 die Assignaten auf. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Banknote allgemein in Deutschland als Zahlungsmittel neben der Münze akzeptiert. Das Vertrauen in Papiergeld beruhte ursprünglich darauf, dass es von jedermann jederzeit in Münzgeld umgetauscht werden konnte. Dieses Vertrauen war durch ausreichende Bestände an Münzgeld in den Schatzkammern des Herausgebers begründet und wurde durch verbale Zusicherung des Umtausches in Münzgeld auf der Banknote meist in Textform bekräftigt. Als historisches Überbleibsel ohne praktische Bedeutung sind solche Zusicherungen heute noch auf den Banknoten zahlreicher Länder zu lesen. Auf einer der engl. Pfundnoten steht z.B.: "I promise to pay the bearer on demand the sum of 5 Pounds", was sinngemäß heißt: "Ich habe versprochen dem Inhaber auf Verlangen die Summe von 5 Pfund auszuzahlen"

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1869 Postkarte - Emanuel Herrmann

Die Postverwaltung führt am 1. Oktober in Österreich-Ungarn die von Emanuel Herrmann entwickelte Correspondenzkarte ein. Damit hat die Postkarte ihre weltweite postamtlich-offizielle Premiere. Die Rückseite der 8,5 × 12,2 cm großen Correspondenzkarte konnte bei Erscheinen der Karten, zur Vereinfachung, frei beschrieben werden. Der von Herrmann vorgeschlagene Name „Postkarte“ wurde von der Postverwaltung in Wien in „Correspondenzkarte“ geändert. Die Karte kostete im Unterschied zum 5 Kreuzer teuren Brief nur 2 Kreuzer, was gleichzeitig dem Wert der eingedruckten Briefmarke entsprach, und verkaufte sich bereits im ersten Monat 1,4 Millionen Mal. In Ungarn erschienen fast völlig gleich aussehende Correspondenzkarten wie in Österreich, nur mit dem Unterschied einesungarischen Wappens statt eines Doppeladlers. Am 6. Juni 1870 zeichnete der preußische Minister-präsident und Kanzler des Norddeutschen Bundes Otto von Bismarck die „Verord-nung betr: die Einführung der Corres-pondenzkarte“ ab, die ab 1. Juli 1870 in Kraft trat. Gleichzeitig erfolgte die Einführung in Bayern, in Württemberg ab 8. Juli, in Baden Anfang August und in Luxemburg zum 1. September.

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5. Oktober 1842 - Pilsener Bier - Josef Groll

In Pilsen, der viertgrößten Stadt Tschechiens, wurde bis dato das sogenannte Oberhefenbier obergärig gebraut, Qualität und Haltbarkeit waren aber derart schlecht, dass sogar öffentlich mehrere Fässer Pilsener Bieres ausgeschüttet wurden, um auf die unzumutbare Qualität des Bieres aufmerksam zu machen. Die brauberechtigten Bürger Pilsens entschlossen sich daraufhin zunächst, eine neue Brauerei zu errichten, um die technischen Voraussetzungen für ein aufgrund seiner Brauweise länger haltbares, untergäriges, auch "bayrisch" genanntes, Bier zu schaffen. Ma ließ es nicht bei einem neuen Sudhaus bewenden, sondern man engagierte mit Josef Groll auch einen bayerischen Braumeister, der den untergärigen Brauprozess gut beherrschte. Am 5. Oktober 1842 braute Groll den ersten Sud in Pilsen, welcher sich aber in einigen Punkten von dem seiner Heimat unterschied: Er benutzte mit dem sehr salzarmen, weichen böhmischen Wasser und dem dortigen Saazer Hopfen andere Rohstoffe. Auch für die Pilsener war das Bier ungewohnt, denn anstelle des zuvor gebräuchlichen dunklen Malzes verwendete er ein nur leicht geröstetes, sehr helles Malz. Sein "Urquell" genanntes Bier erhielt dadurch einen charakteristischen Geschmack und die typische goldgelbe Farbe. Am 11. November 1842 wurde es erstmals in den Pilsener Gasthöfen "Zum Goldenen Adler", "Zur weißen Rose" und "Hanes" ausgeschenkt und kam bei der Bevölkerung gut an.

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21. Februar 1958 - Peace Zeichen - Gerald Herbert Holtom

Gerald Herbert Holtom - britischer Bildender Künstler und Designer entwarf das Logo im Auftrag der britischen "Kampagne zur nuklearen Abrüstung" (englisch Campaign for Nuclear Disarmament, kurz CND). Es soll den weltweit ersten Londoner Ostermarsch zum Atomwaffen ­ Forschungs ­ Zentrum in Aldermaston mit dem Ziel, baldmöglichst nukleare Abrüstung zu erreichen, optisch unterstützen. Das Symbol stellt eine Kombination zweier Zeichen aus dem Winkeralphabet dar, nämlich von N für „nuclear“ (deutsch: atomar) und D für „disarmament“ (deutsch: Abrüstung). Das Logo ging von dort um die ganze Welt, verbreitet durch Bürgerrechtsbewegungen, den Widerstand gegen den Vietnamkrieg und der 68er-Bewegung.

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