8. November 1922 - erfolgreiche Herzverpflanzung am Menschen
Christiaan Neethling Barnard, Chefchirurg am Groote-Schuur-Hospital in Kapstadt, führte am 3. Dezember 1967 die erste erfolgreiche Herzverpflanzung am Menschen durch. In fünfstündiger Operation setzte Barnard dem herzkranken 55 jährigen Louis Washkansky das Herz einer tödlich verunglückten 25 jährigen Frau ein. Washkansky starb 18 Tage nach der Operation an den Folgen einer Lungenentzündung.
Außerdem operierte Barnard 1958 als erster Arzt erfolgreich am offenen Herzen. Barnards Operation war Vorbild für viele Operationsverfahren, die danach auf der ganzen Welt durchgeführt wurden.
3. August 1922 - das erste Hörspiel
Die Rundfunkstation WGY im US-Staat New York strahlt mit dem Melodrama "Der Wolf" von Eugene Walter das erste Hörspiel in der Geschichte des Rundfunks aus. Diese Kunstart wird in der Folge sehr erfolgreich, bis sie vom Fernsehen wieder weitgehend verdrängt wurde.
28. Juli 1859 - erste Hundeschau der Welt
Im britischen Newcastle fand die erste Hundeschau der Welt statt. 60 Pointer und Setter traten im Wettstreit gegeneinander an. Als Trophäen für den Besitzer des Siegers winkten Jagdgewehre. Mit der zunehmenden Industriealisierung und dem Wohlstand der Bürger in England entstand im 19. Jahrhundert der Luxus der Hundezucht. Mit der Gründung des Britischen Kennel Clubs 1873, wurden die Rahmenbedingungen für Rassezugehörigkeit, Zucht und Ausstellungsgeschehen festgelegt . Der Beginn der Rassehundezucht war damit eingeläutet.
26. Juni 1936 - der erste Hubschrauber
Der erste über das Modellstadium hinausgehende Hubschrauber wurde in Bremen am 26. 6. 1936 erfolgreich getestet. Focke hatte von 1932 bis 1936 in Bremen den ersten funktionstüchtigen Hubschrauber, die Focke-Wulf 61 konstruiert. 1938 wurde die FW61 der Öffentlichkeit präsentiert. Es wurde überlegt, die Versuchsmaschine zu einem Lastenhubschrauber weiter zu entwickeln. Hierfür gründeten Focke und Achgelis ein Unternehmen am Standort der alten Margarinefabrik in Hoykenkamp bei Bremen. Zum ersten Schwebeflug über den Hoykenkamper Wiesen stieg der erste neue Hubschrauber FA 223 schließlich am 8. März 1940 auf.
19. Juli 1695 - die erste Heiratsannonce der Welt
Ein 30jähriger reicher Mann sucht eine junge Dame, die mindestens 3000 Pfund in die zukünftige Ehe einbringt - mit diesem Inhalt erscheint in John Houghtons "Sammlung für den Fortschritt in Landwirtschaft und Handel" in London die erste Heiratsannonce der Welt. Die Offenheit der ersten Heiratsannonce wurde nicht belohnt, der Herausgeber der Zeitung musste allenthalben erklären, dass es sich nicht um einen Scherz handele. Übrigens hatte dieses Blatt auch als erste Zeitung überhaupt einen Wetterbericht veröffentlicht.
8. August 1709 - das erste flugfähige Heißluftballonmodell
Der brasilianische Jesuitenpater Bartholomeu Lourenco de Gusmao führte dem portugiesischen König am 8. 8.1709 das erste flugfähige Modell eines Heißluftballons in Lissabon vor. Der Ballon hob zwar vom Boden ab, verfing sich jedoch in einem Vorhang und stürzte ab. Der Absturz setzte die Vorhänge und das Mobiliar in Brand. Damit war der Grundstein zum Fliegen mit einem Gas, dass leichter ist als Luft gelegt. Der erste wirklich einsetzbare, bemannte Heißluftballon wurde 1783 von den Brüdern Montgolfier entwickelt, der sogenannte "Montgolfiere". Bald danach wurde die Heißluft durch Wasserstoff und im 19. Jahrhundert durch das wesentlich billigere Steinkohlegas ersetzt.
1783 - die ersten Heißluftballonflüge
Die Geschwister Etienne und Joseph de Montgolfiere französische Papierfabrikanten und Erfinder bauten den ersten Heißluftballon. Der Legende nach kam Michel-Joseph die Idee für die Konstruktion in einem Wirtshaus. Dort sah er, wie der weite Taftrock der Wirtin sich nach oben aufbauschte, als sie zu nah an das Kochfeuer heran trat. Daraus entstand die Konstruktion einer sogenannten Montgolfière, dem ersten Heißluftballon der am 4. Juni 1783 bis auf 1800 Meter in die Höhe schwebte. Anders als bei modernen Heißluftballons wurde die heiße Luft nicht durch einen Brenner unter der Ballonhülle, sondern durch ein Feuer am Boden erzeugt. Ein halbes Jahr später, am 19. September 1783, ließen die Brüder vor den Augen von König Ludwig XVI. in Versailles den ersten Heißluftballon mit Besatzung steigen . Die Passagiere waren ein Huhn, eine Ente und ein Schaf. Die Tiere überstanden den Flug über eine Entfernung von zwei Kilometern unversehrt. Somit waren es die ersten Luftfahrer in der Geschichte. Doch nun wollte man es mit Menschen ausprobieren. Man beschloß, 2 Strafgefangene, die zum Tode verurteilt waren, in die Luft zu schicken. Doch soweit kam es nicht, denn ein kleiner Mann aus dem Pariser Volke brachte dem König nahe, daß sich keine normalen Menschen über den Adel erheben dürfe. Somit kam es, daß dieser schlaue Mann, Pilatre de Rosier und der Gardeoffizier Marquis D`Arlandes am 21. November 1783 den ersten bemannten Ballon-Flug unternahmen. Somit waren sie die ersten "fliegenden" Menschen.
1919 - erster Flug über 10.000 m Höhe
Roland Rohlfs, ein amerikanischer Testpilot, überschritt im Dreidecker "Curtiss L-3" als erster die Grenze von 10.000 m Höhe und stellte mit 34.610 Fuß (bei einer Außentempesratur von -44 °C) einen Weltrekord auf.
20. Juni 1968 - 100m Lauf unter 10 Sek. Weltrkord
In den beiden Halbfinales der US-Leichtathletik-Meisterschaften in Sacramento (Kalifornien) laufen die Sportler Jim Hines, Charles Green und Ronnie Ray Smith erstmals weniger als 10 Sekunden auf der 100-Meter-Strecke. Ihre Zeiten werden jeweils mit 9,9 Sekunden handgestoppt. Bereits in den Vorläufen liefen zwei Athleten – Jim Hines und der Jamaikaner Lennox Miller – 9,8 bzw. 9,9 Sekunden, die jedoch wegen des zu starken Rückenwindes nicht als Weltrekord anerkannt werden konnten. Dann kamen die Zwischenläufe. Beide wurden in 9,9 Sekunden gewonnen – der erste von Jim Hines, der zweite von Charles Greene, wobei Hines nur knapp vor dem zeitgleichen Ronnie Ray Smith lag. Der Rückenwind betrug lediglich 0,78 km/h, und dass die Laufbahn, wie sich hinterher heraus stellte, 11 cm zu lang war, hinderte die Anerkennung des Dreifach-Weltrekords nicht.

Ein 30jähriger reicher Mann sucht eine junge Dame, die mindestens
3000 Pfund in die zukünftige Ehe einbringt - mit diesem Inhalt erscheint
in John Houghtons "Sammlung für den Fortschritt in Landwirtschaft und Handel"
in London die erste Heiratsannonce der Welt. Die Offenheit der ersten Heiratsannonce wurde nicht belohnt, der Herausgeber der Zeitung musste allenthalben erklären, dass es sich nicht um einen Scherz handele. Übrigens hatte dieses Blatt auch als erste Zeitung überhaupt einen Wetterbericht veröffentlicht.
Die Geschwister Etienne und Joseph de Montgolfiere französische
Papierfabrikanten und Erfinder bauten den ersten Heißluftballon. Der Legende
nach kam Michel-Joseph die Idee für die Konstruktion in einem Wirtshaus.
Dort sah er, wie der weite Taftrock der Wirtin sich nach oben aufbauschte,
als sie zu nah an das Kochfeuer heran trat. Daraus entstand die Konstruktion
einer sogenannten Montgolfière, dem ersten
Heißluftballon der am
4. Juni 1783 bis auf 1800 Meter in die Höhe schwebte. Anders als bei modernen
Heißluftballons wurde die heiße Luft nicht durch einen Brenner unter der
Ballonhülle, sondern durch ein Feuer am Boden erzeugt. Ein halbes Jahr
später, am 19. September 1783, ließen die Brüder vor den Augen von König Ludwig XVI. in Versailles den ersten Heißluftballon mit Besatzung
steigen . Die Passagiere waren ein Huhn, eine Ente und ein Schaf. Die Tiere
überstanden den Flug über eine Entfernung von zwei Kilometern unversehrt. Somit waren es die ersten Luftfahrer in der Geschichte. Doch nun wollte man es mit Menschen ausprobieren. Man beschloß, 2 Strafgefangene, die zum Tode verurteilt waren, in die Luft zu schicken. Doch soweit kam es nicht, denn ein kleiner Mann aus dem Pariser Volke brachte dem König nahe, daß sich keine normalen Menschen über den Adel erheben dürfe. Somit kam es, daß dieser schlaue Mann, Pilatre de Rosier und der Gardeoffizier Marquis D`Arlandes am 21. November 1783 den ersten bemannten Ballon-Flug unternahmen. Somit waren sie die ersten "fliegenden" Menschen.
Roland Rohlfs, ein amerikanischer Testpilot, überschritt im Dreidecker "Curtiss L-3" als erster die Grenze von 10.000 m Höhe und stellte mit 34.610 Fuß (bei einer Außentempesratur von -44 °C) einen Weltrekord auf.
In den beiden Halbfinales der US-Leichtathletik-Meisterschaften in Sacramento (Kalifornien) laufen die Sportler Jim Hines, Charles Green und Ronnie Ray Smith erstmals weniger als 10 Sekunden auf der 100-Meter-Strecke. Ihre Zeiten werden jeweils mit 9,9 Sekunden handgestoppt. Bereits in den Vorläufen liefen zwei Athleten – Jim Hines und der Jamaikaner Lennox Miller – 9,8 bzw. 9,9 Sekunden, die jedoch wegen des zu starken Rückenwindes nicht als Weltrekord anerkannt werden konnten. Dann kamen die Zwischenläufe. Beide wurden in 9,9 Sekunden gewonnen – der erste von Jim Hines, der zweite von Charles Greene, wobei Hines nur knapp vor dem zeitgleichen Ronnie Ray Smith lag. Der Rückenwind betrug lediglich 0,78 km/h, und dass die Laufbahn, wie sich hinterher heraus stellte, 11 cm zu lang war, hinderte die Anerkennung des Dreifach-Weltrekords nicht.