15. Mai 1930 - die erste Stewardess
An Bord einer Boeing 80 A auf der Strecke Chicago - San Francisco versorgte die erste Stewardess der Welt, die Krankenschwester Ellen Church , mit sieben Kolleginnen die Passagiere mit einem Imbiss. Aufgabe der Flugbegleiterinnen war, sich um den Komfort und die Beruhigung der Fluggäste zu kümmern. Als lizensierte Pilotin war Ellen Church zudem drittes Mitglied der Cockpit Crew. Weitere Pflichten der ersten weiblichen Flugbegleiterin waren das Auftanken des Flugzeugs, die Gepäckverstauung und die Ticketkontrolle. Zu Ehren der Pionierin des Stewardessenberufs wurde in Ellen Churchs Heimatort Cresco ein Flugfeld nach ihr benannt.
19. Mai 1958 - die erste Vinyl Schallplatte
More Tracks Bobby Darins (eigentlich Walden Robert Cassotto )"Splish Splash" wird veröffentlicht und ist damit die erste auf Vinyl gepresste 8-Spuraufnahme. Darins ungewöhnliche Stimme verhalf dem Stück, das er selbst innerhalb einer halben Stunde komponiert hatte, weltweit zu guten Hitparadennotierungen. Eine Geschichte über die Entstehung seines Künstlernamens besagt, dass er vor einem chinesischen Restaurant stand. Die Leuchtschrift am Eingang war defekt, von dem Wort Mandarin leuchteten nur die letzten fünf Buchstaben auf.
10. Juni 1909 - der erste "SOS" Notruf
Der vor den Azoren in Seenot geratene britische Dampfer
"Slavonia" sendet erstmals den Notruf "SOS" auf Grundlage des Morse-Codes. Am 3. Juni 1909 legte die Slavonia in New York zu ihrer letzten Fahrt ab. Der nächste Zwischenstopp sollte am 14. Juni in Gibraltar sein. An Bord befanden sich 110 Kabinenpassagiere der 1. und 2. sowie etwa 300 Passagiere der 3. Klasse. Als Fracht transportierte das Schiff zusätzlich Kupfer und Kaffee, die in den österreichischen Häfen Triest und Fiume gelöscht werden sollten. Die übliche Schifffahrtsroute nach Gibraltar verlief etwa 70 Seemeilen nördlich der Azoren. Auf Wunsch von Erste-Klasse-Passagieren, die einen Blick auf die Inseln werfen wollten, gab Kapitän Arthur George Dunning am 9. Juni den Befehl, südlich um Flores herumzusteuern. Am Nachmittag geriet das Schiff in dichten Nebel, der die Navigation erschwerte. Wie Dunning später angab, soll eine unerwartet starke nordwärts gerichtete Strömung das Schiff von seinem vorgesehenen Kurs abgebracht haben.In der Nacht zum 10. Juni fuhr die Slavonia in der Nähe von Lajedo im Südwesten von Flores auf die Klippen der Ilhéu da Baixa Rasa. Der Kapitän ließ daraufhin das auf britischen Schiffen gebräuchliche Notsignal der Marconi Company („CQD“) sowie erstmals auch das international seit 1908 gültige „SOS“ funken.Ab 1904 benutzten Funker der Firma Marconi das Kürzel CQD (CQ ausgesprochen als „Seek you“, was soviel wie „Suche (Imp.) Dich/euch“ heißt und D für Distress) als Notrufzeichen. Als umgangssprachliche Auslegung und Eselsbrücke wurde dies als „Come quick – Danger!“ (wörtlich: „Kommt schnell – Gefahr!“) interpretiert. Zu jener Zeit herrschte eine Konkurrenzsituation der Funksystemehersteller und Duopolisten Marconi und Telefunken. So war es den Schiffsfunkern nicht erlaubt, Funk- und sogar Notrufe von Schiffen mit dem jeweils anderen System anzunehmen. Um diesen Zustand zu beenden, wurde auf der Internationalen Funkkonferenz in Berlin am 3. Oktober 1906 SOS (drei kurz, drei lang, drei kurz: · · · − − − · · ·. gesprochen: Didididahdahdahdididit) als internationales Notrufzeichen festgelegt und nach der Bestätigung durch alle seefahrenden Nationen ab dem 1. Juli 1908 offiziell eingeführt. SOS war einprägsam und auch für ungeübte Funker leicht aus anderen Signalen herauszuhören. Das Notrufzeichen besteht nicht aus drei Einzelbuchstaben, wie meist angenommen wird; vielmehr wird der SOS-Code in einem gesendet, d. h. es werden keine Zeichenpausen zwischen den Buchstaben gemacht: ···−−−··· (SOS) und nicht ··· −−− ··· (SOS). Angebliche Bedeutungen von SOS als Abkürzung für Save our Souls oder Save Our Ship („Rettet unsere Seelen” oder „Rettet unser Schiff”) wurden erst später in das Signal hineininterpretiert.
7. Mai 1957 - erste elektrische Schreibmaschine
Die Hannover-Messe öffnet ihre Pforten und zeigt in ihrer
Büromaschinen Fachausstellung - der Vorläuferin der "CeBIT" - zum erstenmal eine elektrische Schreibmaschine. Das Gerät wird zwar bewundert, aber man gibt ihm zunächst keine große Zukunft
14. Okrober 1947 - erstmals die Schallmauer durchbrochen
Dem amerikanischen Militärpiloten Charles "Chuck" Yeager gelang nach mehreren Versuchen am 14. 10. 1947 erstmals die Überwindung der Schallmauer. Mit seinem raketengetriebenen Jagdflugzeug vom Typ Bell X-1 erreichte er eine Geschwindigkeit von 1630 Kilometer pro Stunde. Zuvor hatten neben Yeager auch andere US-Piloten versucht, die Schallgrenze zu durchbrechen, waren dabei jedoch an technischen Schwierigkeiten oder Konstruktionsproblemen gescheitert. Yeager hatte sich für die Aufgabe durch seine erfolgreiche Tätigkeit als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg qualifiziert. Fünfzig Jahre nach dem historischen Tag unternahm Yeager erneut einen Überschallflug mit einem US-Militärjet.
20. November 1953 - erster Flug mit Mach 2
Der amerikanische Testpilot Albert Scott Crossfield fliegt mit einer Douglas Skyrocket die huckepack auf einem Bomber in die Luft gebracht wurde 2.078 km/h und ist somit der erste Mensch, der die doppelte Schallgeschwindigkeit erreichte. Er absolvierte als Testpilot für North American Aviation 14 Flüge im X-15-Programm. Während dieser Zeit wurde er von der United States Air Force für das Projekt Man In Space Soonest (MISS) ausgewählt, das einen bemannten Raumflug zum Ziel hatte. Nach Gründung der NASA wurde dieses Projekt abgesetzt, doch gehörte Crossfield somit zur ersten Raumfahrerauswahl der Geschichte.
19. September 1888 - erste europäische Schönheitswettbewerbe
Im belgischen Heilbad Spa fand der erste europäische Schönheitswettbewerb außerhalb der USA statt. 350 Bewerberinnen ließen sich von der männlichen dominierten Jury begutachten und bewerten. 21 Frauen kamen in die Endausscheidung. Der Wettbewerb verlief schicklich und diskret. Die Teilnehmerinnen wurden von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Sie wohnten in einem für Publikum unzugänglichen Gebäude und fuhren mit geschlossenen Wagen zum Kursaal. Eine vielköpfige Jury begutachtete und befragte die Kandidatinnen vor den zahlenden Gästen der Veranstaltung. Den Sieg errang die 18jährige Kreolin Marthe Soucaret aus Guadeloupe. Ihre Schönheit war den Veranstaltern 5.000 Francs und ein Titelbild derrenommierten französischen Zeitung "L´Illustration" wert.
Die erste deutsche Miss-Wahl fand 1909 statt. Die Zigaretten-Verkäuferin Gertrud Dopieralski, die von einem Berliner Kabarett-Direktor in einem Vergnügungspark entdeckt worden war, wurde zur schönsten Frau Deutschlands gekürt. Er verpflichtete sie für sein Kabarett "Chantant" und schlug sie für die Schönheitswahl vor. Ihre Konkurrentinnen bemerkten die Bekanntschaft sehr schnell und waren so erbost, dass sie ihre Kleider versteckten und Spiritus in ihre Schminke kippten. Gertrud Dopieralski wurde trotzdem als schönste Frau Deutschlands zur Miss Universum (den Titel Miss Germany gab es damals noch nicht) gewählt. Ihr Lohn war ein 20-Mark-Goldstück und eine Urkunde. Wie heute träumte auch sie damals davon, eine Karriere zu beginnen ... was ihr auch mit Erfolg gelang. Gertrud Dopieralski startete nach ihrer Wahl unter dem Namen Gertrud Sieg eine kleine Karriere als Theater-Schauspielerin und posierte später für Fotopostkarten. Ihre Karriere war allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ende - sie starb 1966.
15. April 1951 - das erste SOS-Kinderdorf eröffnet
In österreichischen Imst wurde das erste SOS-Kinderdorf eröffnet. Initiator war der österreichische Sozialpädagoge Hermann Gmeiner. Als Sozialarbeiter kümmerte sich Gmeiner nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs um verwaiste Kinder. Er war davon überzeugt, dass man dem Kinder am besten helfen könnte, indem man ihnen ein Zuhause bot. Diese Idee versuchte er mit dem SOS Kinderdorf zu verwirklichen, in denen verwaiste Kinder gemeinsam mit Ersatzmüttern und Ersatzgeschwistern in Häusern des Dorfes leben. Im Jahr 1960 wurde eine internationale Stiftung als Dachorganisation gegründet. Als Gmeiner im Jahr 1986 starb, existierten 230 Kinderdörfer in 85 verschiedenen Ländern. Heute sind es über 400 Dörfer in etwa 130 Ländern.
6. April 1980 - Einführung der Sommerzeit
In der Bundesrepublik wird zum ersten mal die mitteleuropäische Sommerzeit eingeführt. Rechtliche Grundlage ist das "Zeitgesetz" nach einem Bundestagsbeschluss von 1978. Deutschland ist neben Dänemark das letzte EG-Land, dass sich der Regelung anschliesst. Alle Uhren werden zum Beginn der Sommerzeit um eine Stunde vorgestellt. Die Sommerzeit gilt für einen Zeitraum von März bis Oktober, der jeweils mit einem Sonntag beginnt und endet. Die Regelung soll einen Energiespareffekt bewirken: das Sonnenlicht soll optimal genutzt werden können.
11. Februar 1937 - die erste offizielle Ski Weltmeisterschaft
In Chamonix in den französischen Alpen am Fuße des höchsten Bergs Europas wurde die erste offizielle Ski Weltmeisterschaft ausgetragen. Bei den Weltmeisterschaften feierte eine Deutsche einen großen Erfolg. Die 22- jährige Christel Cranz gewann alle drei alpinenWettbewerbe Abfahrt, Slalom und Kombination. Der Ski Star triumphierte auch 1939 in allen drei Disziplinen. 1939 fand der Wettkampf im polnischen Zakopane in der Tatra statt.
4. Oktober 1957 - erster künstlicher Erdtrabant
Die Sowjets schicken am 4. Oktober 1957 mit "Sputnik I" als erste Nation der Erde einen künstlichen Satelliten in den Orbit.Mit dem Satelliten "Explorer I" schickten die US-Amerikaner 1958 ihren ersten künstlichen Erdtrabanten von Cape Canaveral aus ins Weltall. Mit diesem Schritt holten sie den Vorsprung der Sowjetunion in der Weltraumforschung wieder ein. An Bord der "Explorer I" war ein Instrument zur Messung kosmischer Strahlung, entwickelt von Dr. James Van Allen. Mit diesem Teilchendetektor konnte erstmals bewiesen werden, dass ein aus Elektronen und Protonen bestehender Strahlungsgürtel um die Erde existiert. Dieser wurde nach dem Leiter des Forschungsteams "Van-Allen-Gürtel" genannt.
1977 - das erste kommerzielle Sonnenkraftwerk
In Odeillo, in den französischen Pyrenäen, ging das erste kommerzielle Sonnenkraftwerk 1977 ans Netz. Es war damit das erste alternative Kraftwerk der Welt. Ein mehr als 2500 Quadratmeter Fläche umfassender Hohlspiegel bündelt das Sonnenlicht auf einen Wasserkessel. Der so entstehende Dampf treibt einen 64 kw Generator an. 1981 folgte "Eurelios" in Sizilien. Seit Ende 1988 ist in Deutschland, bei Kobern Gondorf, das größte Sonnenkraftwerk von Europa am Netz.
18. Januar 1985 - Smogalarm ausgelöst
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde 1985 Smogalarm der Stufe III ausge-löst. Vor allem im Ruhrgebiet litten die Menschen unter den hohen Schadstoffkonzentrationen. Stufe III der Smogverordnung sieht ein totales Fahrverbot für private Autos vor und eine Drosselung der nicht lebensnotwendigen Industrieproduktion. Bei austauscharmen Wetterlagen wie im Winter können die Abgase nicht abziehen und reichern sich wie unter einer Glocke an. Dagegen tritt der sog. "Los Angeles Smog" auch heute häufig noch in der westlichen Welt auf. Bei diesem Sommersmog reichern sich Stickoxide und Kohlenemonoxid an und unter intensiver Sonneneinwirkung entsteht Ozon, welches die Atemwege angreift.
1926 - die erste schwarze Revuetänzerin
Im Nelson Theater am Kurfürstendamm gastierte 1926 erstmals die schwarze Revuetänzerin Josephine Baker (1906-1975) mit "Ausgerechnet Bananen". Der Erfolg in Paris war Startschuss für ihre Weltkarriere. Als Kind einer allein erziehenden schwarzen Mutter in den USA hatte Josephine Baker Rassismus am eigenen Leib zu spüren bekommen. Daher versuchte sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Sie engagierte sich in der französischen Résistance gegen Hitler. Von ihren Tourneen brachte sie zwölf Kinder verschiedener Hautfarben und Nationalitäten mit nach Frankreich, die sie adoptierte und als ihre "Rainbow Tribe" großzog. 1975 hatte Josephine Baker einen letzten glanzvollen Auftritt, wenige Tage bevor sie an Herzversagen starb.
14. Januar 1860 - erster Unterwasser Stromkabels
Der deutsche Unternehmer Werner von Siemens beendet die Verlegung des ersten Unterwasser Stromkabels nach Indien.Das Kabel war 5.500 Kilometer lang und führte vom ägyptischen Suez über die jemenitische Hafenstadt Aden und Musqat im Oman bis nach Indien.
12. Januar 1912 - Die erste Mehrheit der SPD
Die erste Mehrheit der SPD, erhielt die Partei bei den Reichstagswahlen Die SPD errang 34,8 % der Stimmen und verfügte damit über 110 Mandate im Parlament.Innen- wie außenpolitische Probleme, vor allem aber die latente Wirtschaftsflaute hatten den Wahlerfolg der SPD begünstigt.
1903 - Der erste Science Fiction-Film
Der erste Science Fiction-Film "Voyage dans la lune" wird uraufgeführt. Georges Méliès zeigt in seinem ca. 16 minütigen Stummfilm die Abenteuer einer Gruppe von Wissenschaftlern, die mit einer Kanone auf den Mond geschossen wird. Bei der Begegnung mit einem Stamm von Mondbewohnern kommt es zu interessanten Erlebnissen. Méliès verwendet eine Reihe raffinierter Tricktechniken, alle Mittel der Illusionsbühne wie Falltüren, Attrap-pen und fliegende Darsteller an unsichtbaren Leinen werden eingesetzt. Der Film wird ein internationaler Erfolg, weitere Abenteuer im Weltraum sind "Die Reise durch das Unmögliche" (1904) oder "Die vierhundert Streiche des Teufels" (1906). Dem äusserst produktiven Filmpionier Méliès werden je nach Quelle zwischen 400 und 4000 Filme zugeschrieben.
19. September 1982 - erstes elektronisches Smilie
Scott E. Fahlman schlägt erstmals die Verwendung von Smileys aus ASCII-Zeichen bei der Übermittlung von elektronischen Mails vor, um humorvolle und ernst gemeinte Beiträge besser voneinander unterscheiden zu können.. Die ursprüngliche Form des elektronischen Smileys kann so in allen Nachrichtenformen verwendet werden, unabhängig von einer Unterstützung für Grafikformate. Die Grundformen :-) für positive Gefühle und Witze und :-( für negative Gefühle deuten nach links gekippte Gesichter an, die fröhlich respektive traurig aussehen.
19. April 1987- erster Fernsehauftritt der Simpsons
Die von Matt Groening geschaffenen Zeichentrickfiguren "Die Simpsons" haben in einem Kurzfilm in der Tracey Ullman Show ihren ersten Auftritt im amerikanischen Fernsehen. Die Serie ist die am längsten laufende US-Zeichentrickserie; bisher entstanden über 460 Episoden. Ende Juli 2007 erschien außerdem der Kinofilm Die Simpsons – Der Film. Daneben erscheinen auch Comics und Computerspiele mit den Simpsons.
11. Mai 1997 - Schachweltmeister verliert gegen Computer
Zum ersten Mal wird ein Schachweltmeister in einem Wettkampf unter „Turnierbedingungen“ von einem Computer besiegt: Garri Kasparow unterliegt dem von IBM entwickelten Deep Blue mit 2,5:3,5.
12. November 1859 - Der erste Salto in der Luft
Jean-Marie Jules Léotard französische Artist, erfand und führte als erster Mensch den Seilakt „Fliegendes Trapez“ in der Luft vor. Am 12. November 1859 hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt als Trapezkünstler. Er war als solcher der erste Mensch, der mitten in der Luft einen Salto schlug und der Erste, der von einem Trapez zum anderen sprang. Die Vorführung dauerte 12 Minuten, in denen Léotard mit und zwischen drei Trapezen herumturnte und endete schließlich mit einem Salto auf die mit einem Teppich bedeckte Sicherheitsmatte. Bild:
Public Domain
13. März 1894 - Der erste proffessionell getanzte Striptease
In Paris wird im Varietetheater Divan Fayounau der erste Striptease professionell getanzt. Die Künstlerin erhält wegen ihrer Vorführung eine Geldstrafe. Um die Geschichte des Striptease ranken sich verschiedene Vermutungen. Eine davon führt den Striptease auf den angeblich antiken erotischen Schleiertanz der Salome zurück, die vor Herodes während ihres Tanzes die sieben Schleier des weltlichen Seins ablegte, um die Götter gnädig zu stimmen. Da weder der Name Salome noch ihr Schleiertanz in der Bibel oder anderen antiken Quellen auftaucht oder beschrieben wird, kann diese Aussage als Hilfe verstanden werden, dem Striptease eine geschichtliche Herkunft anzudichten. Bild:
Public Domain
1. März 1879 - Erste elektrische Straßenbeleuchtung
In der Berliner Straße 63 in Berlin führt Werner von Siemens eine von ihm weiterentwickelte Kohlenbogenlampe vor, die binnen weniger Jahre die bis dahin üblichen Gaslaternen ersetzt. Die Technik der Kohlebogenlampen findet auch anderen Bereichen ihre Anwendung z.B. im Film. Alte Projektoren arbeiten damit oder die Lampen selbst werden für ästhetische Zwecke eingesetzt.
1. Mai 1902 - Der erste Science Fiction-Film
Der erste Science Fiction-Film "Voyage dans la lune" wird uraufgeführt. Georges Méliès zeigt in seinem ca. 16-minütigen Stummfilm die Abenteuer einer Gruppe von Wissenschaftlern, die mit einer Kanone auf den Mond geschossen wird. Bei der Begegnung mit einem Stamm von Mondbewohnern kommt es zu interessanten Erlebnissen. Méliès verwendet eine Reihe raffinierter Tricktechniken, alle Mittel der Illusionsbühne wie Falltüren, Attrappen und fliegende Darsteller an unsichtbaren Leinen werden eingesetzt. Der Film wird ein internationaler Erfolg, weitere Abenteuer im Weltraum sind "Die Reise durch das Unmögliche" (1904) oder "Die vierhundert Streiche des Teufels" (1906). Dem äußerst produktiven Filmpionier Méliès werden je nach Quelle zwischen 400 und 4000 Filme zugeschrieben.

An Bord einer Boeing
80 A auf der Strecke Chicago - San Francisco versorgte die erste Stewardess der Welt, die Krankenschwester Ellen Church , mit
sieben Kolleginnen die Passagiere mit einem Imbiss. Aufgabe der Flugbegleiterinnen
war, sich um den Komfort und die Beruhigung der Fluggäste zu kümmern.
Als lizensierte Pilotin
war Ellen Church zudem drittes Mitglied der Cockpit Crew. Weitere Pflichten
der ersten weiblichen Flugbegleiterin waren das Auftanken des Flugzeugs,
die Gepäckverstauung und die Ticketkontrolle. Zu Ehren der Pionierin des
Stewardessenberufs wurde in Ellen Churchs Heimatort Cresco ein Flugfeld
nach ihr benannt.
Dem amerikanischen Militärpiloten Charles
"Chuck" Yeager gelang nach mehreren Versuchen am 14. 10. 1947 erstmals die
Überwindung der Schallmauer. Mit seinem raketengetriebenen Jagdflugzeug
vom Typ Bell X-1 erreichte er eine Geschwindigkeit von 1630 Kilometer pro
Stunde. Zuvor hatten neben Yeager auch andere US-Piloten versucht,
die Schallgrenze zu durchbrechen,
waren dabei jedoch an technischen Schwierigkeiten oder Konstruktionsproblemen
gescheitert. Yeager hatte sich für die Aufgabe durch seine erfolgreiche
Tätigkeit als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg qualifiziert. Fünfzig Jahre
nach dem historischen Tag unternahm Yeager erneut einen Überschallflug mit
einem US-Militärjet.
Der amerikanische Testpilot Albert Scott Crossfield fliegt mit einer Douglas Skyrocket die huckepack auf einem Bomber in die Luft gebracht wurde 2.078 km/h und ist somit der erste Mensch, der die doppelte Schallgeschwindigkeit erreichte. Er absolvierte als Testpilot für North American Aviation 14 Flüge im X-15-Programm. Während dieser Zeit wurde er von der United States Air Force für das Projekt Man In Space Soonest (MISS) ausgewählt, das einen bemannten Raumflug zum Ziel hatte. Nach Gründung der NASA wurde dieses Projekt abgesetzt, doch gehörte Crossfield somit zur ersten Raumfahrerauswahl der Geschichte.
Im belgischen Heilbad Spa fand der erste europäische Schönheitswettbewerb
außerhalb der USA statt. 350 Bewerberinnen ließen sich von der männlichen dominierten Jury
begutachten und bewerten. 21 Frauen kamen in die Endausscheidung. Der Wettbewerb verlief schicklich und diskret. Die Teilnehmerinnen wurden von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Sie wohnten in einem für Publikum unzugänglichen Gebäude und fuhren mit geschlossenen Wagen zum Kursaal. Eine vielköpfige Jury begutachtete und befragte die Kandidatinnen vor den zahlenden Gästen der Veranstaltung. Den Sieg errang die 18jährige Kreolin Marthe Soucaret aus Guadeloupe. Ihre Schönheit war den Veranstaltern 5.000 Francs und ein Titelbild derrenommierten französischen Zeitung "L´Illustration" wert.
Die erste
deutsche Miss-Wahl fand 1909 statt. Die Zigaretten-Verkäuferin Gertrud Dopieralski,
die von einem Berliner Kabarett-Direktor in einem Vergnügungspark entdeckt
worden war, wurde zur schönsten Frau Deutschlands gekürt. Er verpflichtete sie für sein Kabarett "Chantant" und schlug sie für die Schönheitswahl vor. Ihre Konkurrentinnen bemerkten die Bekanntschaft sehr schnell und waren so erbost, dass sie ihre Kleider versteckten und Spiritus in ihre Schminke kippten. Gertrud Dopieralski wurde trotzdem als schönste Frau Deutschlands zur Miss Universum (den Titel Miss Germany gab es damals noch nicht) gewählt. Ihr Lohn war ein 20-Mark-Goldstück und eine Urkunde. Wie heute träumte auch sie damals davon, eine Karriere zu beginnen ... was ihr auch mit Erfolg gelang. Gertrud Dopieralski startete nach ihrer Wahl unter dem Namen Gertrud Sieg eine kleine Karriere als Theater-Schauspielerin und posierte später für Fotopostkarten. Ihre Karriere war allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ende - sie starb 1966.
Zum ersten
Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde 1985 Smogalarm
der Stufe III ausge-löst. Vor allem im Ruhrgebiet litten die Menschen
unter den hohen Schadstoffkonzentrationen. Stufe III der Smogverordnung
sieht ein totales Fahrverbot für private Autos vor und eine Drosselung der
nicht lebensnotwendigen Industrieproduktion. Bei austauscharmen Wetterlagen
wie im Winter
können die Abgase nicht abziehen und reichern sich wie unter einer Glocke
an. Dagegen tritt der sog. "Los Angeles Smog" auch heute häufig noch in
der westlichen Welt auf. Bei diesem Sommersmog reichern sich Stickoxide
und Kohlenemonoxid an und unter intensiver Sonneneinwirkung entsteht Ozon,
welches die Atemwege angreift.
Scott E. Fahlman schlägt erstmals die Verwendung von Smileys aus ASCII-Zeichen bei der Übermittlung von elektronischen Mails vor, um humorvolle und ernst gemeinte Beiträge besser voneinander unterscheiden zu können.. Die ursprüngliche Form des elektronischen Smileys kann so in allen Nachrichtenformen verwendet werden, unabhängig von einer Unterstützung für Grafikformate. Die Grundformen :-) für positive Gefühle und Witze und :-( für negative Gefühle deuten nach links gekippte Gesichter an, die fröhlich respektive traurig aussehen.
Die von Matt Groening geschaffenen Zeichentrickfiguren "Die Simpsons" haben in einem Kurzfilm in der Tracey Ullman Show ihren ersten Auftritt im amerikanischen Fernsehen. Die Serie ist die am längsten laufende US-Zeichentrickserie; bisher entstanden über 460 Episoden. Ende Juli 2007 erschien außerdem der Kinofilm Die Simpsons – Der Film. Daneben erscheinen auch Comics und Computerspiele mit den Simpsons.
Jean-Marie Jules Léotard französische Artist, erfand und führte als erster Mensch den Seilakt „Fliegendes Trapez“ in der Luft vor. Am 12. November 1859 hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt als Trapezkünstler. Er war als solcher der erste Mensch, der mitten in der Luft einen Salto schlug und der Erste, der von einem Trapez zum anderen sprang. Die Vorführung dauerte 12 Minuten, in denen Léotard mit und zwischen drei Trapezen herumturnte und endete schließlich mit einem Salto auf die mit einem Teppich bedeckte Sicherheitsmatte.
In Paris wird im Varietetheater Divan Fayounau der erste Striptease professionell getanzt. Die Künstlerin erhält wegen ihrer Vorführung eine Geldstrafe. Um die Geschichte des Striptease ranken sich verschiedene Vermutungen. Eine davon führt den Striptease auf den angeblich antiken erotischen Schleiertanz der Salome zurück, die vor Herodes während ihres Tanzes die sieben Schleier des weltlichen Seins ablegte, um die Götter gnädig zu stimmen. Da weder der Name Salome noch ihr Schleiertanz in der Bibel oder anderen antiken Quellen auftaucht oder beschrieben wird, kann diese Aussage als Hilfe verstanden werden, dem Striptease eine geschichtliche Herkunft anzudichten.
In der Berliner Straße 63 in Berlin führt
Werner von Siemens eine von ihm weiterentwickelte Kohlenbogenlampe vor, die binnen weniger Jahre
die bis dahin üblichen Gaslaternen ersetzt.
Die Technik der Kohlebogenlampen findet auch anderen Bereichen ihre Anwendung
z.B. im Film. Alte Projektoren arbeiten damit oder die Lampen selbst werden
für ästhetische Zwecke eingesetzt.
Der erste Science Fiction-Film "Voyage dans la lune" wird uraufgeführt.
Georges Méliès zeigt in seinem ca. 16-minütigen Stummfilm die Abenteuer einer
Gruppe von Wissenschaftlern, die mit einer Kanone auf den Mond geschossen
wird. Bei der Begegnung mit einem Stamm von Mondbewohnern kommt es zu interessanten
Erlebnissen. Méliès verwendet eine Reihe raffinierter Tricktechniken, alle
Mittel der Illusionsbühne wie Falltüren, Attrappen und fliegende Darsteller
an unsichtbaren Leinen werden eingesetzt. Der Film wird ein internationaler
Erfolg, weitere Abenteuer im Weltraum sind "Die Reise durch das Unmögliche"
(1904) oder "Die vierhundert Streiche des Teufels" (1906). Dem äußerst produktiven
Filmpionier Méliès werden je nach Quelle zwischen 400 und 4000 Filme zugeschrieben.