| W | Wasserstoffperoxyd Wagenrad Windmühlen Wassermühlen Webstuhl World Wide Web |
| elekt. Waschmaschine öffentl. WC Wetterbericht Wiener Würstchen automat. Webstuhl | |
| Walkman | |
1805 - automatischer Webstuhl - Joseph-Marie Jacquard
Der von Joseph-Marie Jacquard erfundene automatische Webstuhl gab den
Anstoß für die erste wirtschaftliche Rationalisierung. Die wichtigste Verbesserung von Jacquards Musterwebstuhl gegenüber all seinen Vorläufern bestand darin, dass er die Nockenwalze der österreichischen Webstühle durch das Endlosprinzip der Lochkartensteuerung ersetzte. Dadurch konnten endlose Muster von beliebiger Komplexität mechanisch hergestellt werden. Auf der Lochkarte waren allerlei Informationen über das zu webende Muster enthalten. Die Karten wurden mit Nadeln abgetastet; ein Loch bedeutete Fadenhebung, kein Loch Fadensenkung. Diese beiden Informationen reichten aus, um großflächige Musterungen herzustellen. Genauer gesagt handelt es sich nicht um Karten, sondern um lange Lochstreifen
und somit um eine frühe Anwendung der Digitaltechnik. Dieser Webstuhl war somit die erste "programmierbare" Maschine und legte einen Grundstein zur heutigen Automatisierung. Er beseitigte das letzte Hindernis zur vollständigen Automatisierung der Weberei: die Herstellung von gewebten Mustern. Dieser Frühbote der industriellen
Revolution hatte für viele Weber den Verlust ihres Arbeitsplatzes zur Folge.
Daraufhin gab es gewaltätige Auseinandersetzungen und Demonstrationen u.a.
den "Aufstand der Schlesischen Weber im Juni 1844, bei dem 3000 Weber in Peterswaldau
und Langenbielau Webstühle und Akten zerstörten.
1818 - Wasserstoffperoxyd - Louis Jacques Thenard
Dieser Stoff wird zum Bleichen von Textilien, Pelzen, Haar und Papier verwendet. Thenard war ab 1804 Professor in Paris und arbeitete zeitweise mit J.L. Gay-Lussac zusammen.
3500 v.Chr. - Wagenrad - in Mesopotamien
600 n.Chr. - Windmühlen - in Persien.
100 v.Chr. - Wassermühlen - in Syrien.
1733 - Webstuhl - John Kay
1901 - elekt. Waschmaschine - Alva J. Fisher
1992 - World Wide Web - Tim Berners-Lee
1852 - öffentliches WC - Londoner Stadtverwaltung
Am 2. Februar 1852 errichtete die Londoner Stadtverwaltung im Pressezentrum der britischen Hauptstadt, der "Fleet Street" die erste öffentliche Bedürfnisanstalt der Welt. Das "stille Örtchen" für die Öffentlichkeit war Männern vorbehalten, neun Tage später wurde aber auch ein solches für Frauen eröffnet.
1692 - Wetterbericht - Zeitschrift "Sammlung für den Fortschritt von Landwirtschaft und Handel"
Am 14. Mai 1692 begann die Zeitschrift "Sammlung für den Fortschritt von Landwirtschaft und Handel" eine wöchentliche Wettertabelle zu veröffentlichen. Sie enthielt Wetterdaten wie Windstärke und Luftdruck des gleichen Zeitraums vor einem Jahr. Anhand dieser Angaben sollten sich die Leser ein Bild über das zu erwartende Wetter machen.
1805 - Wiener Würstchen - Johann Georg Lahner
Lahner selbst bezeichnete sie jedoch, zur Erinnerung an seine Lehrzeit, als "Frankfurter" und als solche verkaufte er sie auch in seinem Fleischerladen. Vom 15. Mai 1805 stammt eine Wiener Zeitungsmeldung, dass im Schaufenster von Lahner in der Straße Am Schottenfeld Nr. 274 "merkwürdige Gebilde" hängen. "Lahners Würstel" wurden Stadtgespräch und entwickelten sich allmählich zur gesuchten Delikatesse.
1977 - Walkman - Andreas Pavel
Der "Stereobelt" ist ein dem Walkman ähnliches Gerät. Er wurde jedoch schon vor diesem, nämlich 1977, von dem Sohn eines Aachener Industriellen Andreas Pavel, entwickelt und zuerst in Italien, später auch in anderen europäischen Ländern zum Patent angemeldet. Eine zunächst geplante Eigenvermarktung wurde jedoch nie
realisiert. Der erste Walkman, der Sony TPS-L2, wurde von Sony 1979 auf den Markt gebracht. Anders als der Walkman, bestand Pavels unter dem Titel „Gürtel mit Geräten zum Anhören von reproduzierter Musik“ angemeldete Erfindung aus verschiedenen an einem Gürtel um den Körper zu tragenden Komponenten. Nach einem langen erfolglosen Rechtsstreit, in den Pavel fast sein gesamtes Vermögen investierte, kam es 2003 zu einem außergerichtlichen Vergleich mit dem Sony-Konzern. Verschiedene Medien, darunter die New York Times, berichteten über eine Abfindung in achtstelliger Höhe.

Lahner selbst bezeichnete sie jedoch, zur Erinnerung an seine Lehrzeit, als "Frankfurter" und als solche verkaufte er sie auch in seinem Fleischerladen. Vom 15. Mai 1805 stammt eine Wiener Zeitungsmeldung, dass im Schaufenster von Lahner in der Straße Am Schottenfeld Nr. 274 "merkwürdige Gebilde" hängen. "Lahners Würstel" wurden Stadtgespräch und entwickelten sich allmählich zur gesuchten Delikatesse.
Der "Stereobelt" ist ein dem Walkman ähnliches Gerät. Er wurde jedoch schon vor diesem, nämlich 1977, von dem Sohn eines Aachener Industriellen Andreas Pavel, entwickelt und zuerst in Italien, später auch in anderen europäischen Ländern zum Patent angemeldet. Eine zunächst geplante Eigenvermarktung wurde jedoch nie
realisiert. Der erste Walkman, der Sony TPS-L2, wurde von Sony 1979 auf den Markt gebracht. Anders als der Walkman, bestand Pavels unter dem Titel „Gürtel mit Geräten zum Anhören von reproduzierter Musik“ angemeldete Erfindung aus verschiedenen an einem Gürtel um den Körper zu tragenden Komponenten. Nach einem langen erfolglosen Rechtsstreit, in den Pavel fast sein gesamtes Vermögen investierte, kam es 2003 zu einem außergerichtlichen Vergleich mit dem Sony-Konzern. Verschiedene Medien, darunter die New York Times, berichteten über eine Abfindung in achtstelliger Höhe.