Chronologische Weltgeschichte - Die Jahre 301 - 400
Jahr 302 n.Chr
Die älteste bekannte Darstellung eines Steigbügels aus China.
Jahr 321 n.Chr
Der Sonntag "dies soli" wird als Ruhetag eingeführt
Jahr 322 n.Chr
Der Bau der St. Peter Kirche in Rom beginnt (Fertigstellung 323n.Chr).
Jahr 324 n.Chr.
Der römische Kaiser Konstantin der Große eigentl. Flavius Valerius Constantinus unterwarf seinen Mitregenten Licinius, August von Italia, und erlangte damit die Alleinherrschaft über das Römische Reich. Konstantin förderte zunehmend das Christentum und ließ zahlreiche Kirchen bauen. Die Gründung der früheren Peterskirche in Rom geht genauso auf ihn zurück wie der Bau der Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem. Er gab den Bischöfen richterliche Befugnisse und setzte den Sonntag als den wöchentlichen Feiertag fest; 325 erklärte er das Christentum zur Staatsreligion.
Jahr 325 n.Chr
Das Osterfest wird auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, der Frühlingsanfang auf den 21. März amtlich festgelegt
Das römische Regionenverzeichnis zählt 144 öffentliche Bedürfnisanstalten und 46 Bordelle.
Jahr 354 n.Chr
Jahr 361 n.Chr
Das "Lamm Gottes" (agnus dei) wird zum Symbol Christi.
In der Eifel werden erste Steinsägewerke mit Wasserantrieb erfunden.
Jahr 375 n.Chr
Entstehung des abendländischen Klosterwesens. Der (Heilige) Bischof Martin von Tours gründet Kloster Marmoutier
Jahr 378 n.Chr
Konstantinopel erhält eine Wasserleitung.
Dioskorides schreibt eine Arzneimittellehre mit 600 farbigen Pflanzen-bildern; P.Vegetius Renatus verfaßt vier Bücher über Tierheilkunde.
Jahr 388 n.Chr
Nach jüdischem Vorbild wird das Antiphon, Wechselgesang zwischen Priester und Gemeinde, in den christlichen Gottesdienst eingeführt.
Jahr 394 n.Chr
Letzte Olympische Spiele der Antike finden statt (Durchführung seit -776 vor Chr. Geburt). Wiederaufnahme der Spiele erst wieder 1896).
Jahr 396 n.Chr
Die Inder kennen 5 Planeten, die exakte Länge eines Jahres, Sinus und Cosinus.
Jahr 397 n.Chr
Auf einer Seelsorgereise starb Bischof Martin von Tours in Candes, am 11. November wurde er in Tours begraben. Dieser Tag wurde zum "Martinstag" und löste das germanische Herbstfest ab. Der Brauch, eine Martinsgans zu essen, geht ins 14. Jahrhundert zurück und ist an eine Legende geknüpft, nach der sich der Heilige in einem Gänsestall verborgen habe, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Einer anderen Legende nach soll ihm Christus erschienen sein, nachdem er einem Bettler die Hälfte seines Mantels gegeben hatte. So findet er sich auf bildlichen Darstellungen: als römischer Offizier auf dem Pferd, einen Mantel mit dem Schwert zerteilend. Er gründete 361 das erste gallische Kloster und wurde 371 Bischof.
Jahr 398 n.Chr
Der Denkmalschutz wird eingeführt: Der damalige Römischer Kaiser verbietet gesetzlich die Beeinträchtigung historischer Gebäude.

Der römische Kaiser Konstantin der Große
Auf einer Seelsorgereise starb Bischof Martin von Tours in
Candes, am 11. November wurde er in Tours begraben. Dieser Tag wurde zum "Martinstag" und löste das germanische Herbstfest ab. Der Brauch, eine Martinsgans zu essen,
geht ins 14. Jahrhundert zurück und ist an eine Legende geknüpft, nach der sich
der Heilige in einem Gänsestall verborgen habe, als er zum Bischof geweiht werden
sollte. Einer anderen Legende nach soll ihm Christus erschienen sein, nachdem
er einem Bettler die Hälfte seines Mantels gegeben hatte. So findet er sich
auf bildlichen Darstellungen: als römischer Offizier auf dem Pferd, einen Mantel
mit dem Schwert zerteilend. Er gründete 361 das erste gallische Kloster und
wurde 371 Bischof.