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V Vulkanisierung Vakuumröhre Vorläufer der Videokamera Vollnarkose Vaseline
 
 
 

1839 - Vulkanisierung - Charles Goodyear

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1904 - Vakuumröhre - John Fleming

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1923 - Ikonoskop Vorläufer der Videokamera - Vladimir Zworykin

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1846 - Vollnarkose (mit Äther) - William Morton

William Morton ein US-amerikanischer Zahnarzt, setzte als erster Arzt den Äther als lokales und vollnarkotisches Betäubungsmittel ein und begründete damit die Äthernarkose. Als Geburtsstunde dieser Betäubungsmethode gilt der 16. Oktober 1846, an dem der Bostoner Zahnarzt einen Patienten betäubte und ihm ohne Komplikationen einen Tumor aus dem Hals entfernte. Zu den möglichen Nebenwirkungen der Äthernarkose gehören postnarkotisches Erbrechen, übermäßige Reizung der Atemwege und Explosions-gefahr bei Äther-Sauerstoff-Gemischen. Die Vorteile der Methode liegen bei einer großen Kombinationsmöglichkeit mit anderen Substanzen, sowie einem breiten therapeutischen Anwendungsspektrum.

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1872 - Vaseline - Robert Chesebrough

Robert Chesebrough erhält das Patent auf die Herstellung von Vaseline. 1859 suchte der verarmte Chemiker eine Möglichkeit, dem Bankrott zu entrinnen. Da er in seinem Kerosinvertrieb keine Zukunft mehr sah, beabsichtigte er, ins Erdölgeschäft einzusteigen. An Bohrgestängen fielen ihm eigenartige paraffinähnliche Rückstände auf. Die Ölarbeiter waren zwar von der schmierigen Masse, die die Pumpen verstopften, nicht begeistert, hatten aber bereits durch Zufall herausgefunden, dass Schürf- und Brandwunden besser heilten, wenn man sie damit bestrich. Durch diese Tatsache hellhörig geworden, nahm er mehrere Gläser des Erdölabfallproduktes mit nach Hause und versuchte, in Experimenten den Grundbestandteil zu extrahieren. 1870 gelang es ihm schließlich, das erste reine Vaselin herzustellen, dem er anfangs noch den Namen „Petroleumgallert“ gab. 1872 patentierte er das Verfahren zur Gewinnung des Vaselin und ließ den Markennamen Vaseline schützen. Ist nicht das Markenprodukt gemeint, wird Vaselin im englischen Sprachgebrauch als Petroleum Jelly (Erdöl-Gel) bezeichnet. Über die Herkunft der Bezeichnung „Vaselin“ gibt es zwei unterschiedliche Versionen: Seine Freunde meinten, der Name sei Chesebrough in den Sinn gekommen, da er anfangs die Blumenvasen seiner Frau anstelle von Laborgläsern verwendet habe. Die Mitarbeiter in seiner Fabrik erklärten jedoch, Chesebrough habe den Namen aus zwei Bestandteilen zusammengesetzt, für den ersten habe er das angepasste deutsche Wort „Wasser“ und für den zweiten entsprechend das griechische Wort „elaion“, das Olivenöl bedeutet, gewählt. Vaselin wird in der Kosmetik und Pharmazie als Salbengrundlage eingesetzt, in der Industrie als Rostschutzmittel und Schmierfett für Lager, in der Lederverarbeitung als Imprägnierungssalbe. Anwendungen hat es zudem als Gesichtsschutz bei rauhem Wetter und Kälte, Make-up-Entferner und zum Entfernen von Teerflecken auf Haut und Leder. Vaselin wird auch als Gleitmittel bei diversen Sexualpraktiken eingesetzt, darf aber nicht mit Kondomen aus Latex verwendet werden, da die Dichtigkeit von Latex so vermindert wird.

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