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10. September         

1515

Pierre Lescot † 10. September 1578 - Domherr der Notre-Dame de Paris, französischer Architekt und Bildhauer der Renaissance. Sein erstes bekanntes Werk war der in den Jahren 1541 bis 1544 entstandene Lettner der Pfarrkirche Saint-Germain-l’Auxerrois, von dem lediglich einige Fragmente im Louvre erhalten sind. Im Jahr 1546 wurde er von König Franz I. mit dem Neubau des Louvres beauftragt. So entstand der berühmte, nach Lescot benannte Südwestflügel der Cour Carrée, d. h. des quadratischen Innenhofes des Louvre, der nach einer Änderung der ursprünglichen Pläne erst 1555 unter Heinrich II. vollendet wurde und als perfekter Ausdruck der französischen Renaissance-Architektur angesehen wird. Lescot konstruierte auch das Mansardendach. Er erfand diese raumsparende Idee bereits ca. 100 Jahre vor dem eigentlichen Namensgeber dieser Konstruktion, François Mansart. Zur Verbreitungdieser Dachform führten steuerliche Gründe, als die Grundsteuer nach derAnzahl der Vollgeschosse erhoben wurde. Mit einem Mansarddach konnten eines oder mehrere Wohngeschosse im Dach untergebracht werden, ohne dass diese Wohnungen merkliche Dachschrägen aufwiesen und steuerlich bemessen wurden.    W   Bild Mansardendach:   MesserWoland

 

1855

KoldeweyRobert Koldewey † 2.4.1925 - deutscher Archäologe. Nach einem Studium der Architektur, Archäologie und Kunstgeschichte zunächst als Architekt tätig, führte Koldewey 1885 auf der griechischen Insel Lesbos seine erste hauptberufliche Grabung durch und erregte durch die Anwendung neuer Methoden Aufmerksamkeit. Im Auftrag der Deutschen Orientgesellschaft leitete er von 1899 bis 1917 die Ausgrabungen von Babylon. Dabei legte er neben Tempeln und Palästen auch die Euphratbrücke frei. Eine Ruine im Nordwesten der Stadt deutete er als Grundmauern der Hängenden Gärten, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Die Forschungsergebnisse veröffentlichte er 1913 in "Das wiedererstehende ". Koldewey gilt als einer der Begründer moderner Grabungstechniken.

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1895

Leslie Leroy Irvin - er machte den ersten Freifall-Fallschirmsprung am 29. April 1919. Irvin wurde in Los Angeles geboren. Mit 14 Jahren sprang er zum ersten mal mit einem Fallschirm. Für den Film Sky High absolvierte er 1914 den ersten Sprung aus einem Flugzeug aus einer Höhe von 1000 Fuß. Als 23-Jähriger kam er zum Fallschirm-Rettungsteam des Army Air Corps. Im April 1919 sprang er vom McCook Air Field nahe Dayton, Ohio, aus 1000 Fuß Höhe mit einem Schirm auf dem Rücken, dessen Reißleine er selbst nach freiem Fall zog. Es war der erste Absprung mit einem manuell betätigten Fallschirm. Der Sprung verlief erfolgreich bis auf eine harte Landung: Ervin brach sich ein Bein bei der Rückkehr auf den Boden. Der Konstrukteur des Fallschirms, der auch das Flugzeug steuerte, war Floyd Smith. Er hatte mit Irvin im Zirkus zusammen am Trapez gearbeitet. Gefertigt war der Fallschirm von Major EC Hoffman (U.S. Air Service Engineering Division). Lesley Irvin konnte seinen Sprung kommerziell vermarkten: er gründete weniger als zwei Monate später die Irvin Fallschirmfabrik in Buffalo, New York, die schnell zum größten Hersteller der Welt wurde. Er entwickelte seinen eigenen Rettungsfallschirm 1918 und sprang selbst mit ihm viele Male.

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1933

LagerfeldKarl Lagerfeld - deutscher Modeschöpfer. Lagerfeld wuchs als Sohn des Hamburger Dosenmilch-Fabrikanten (Glücksklee-Milch GmbH) Otto Lagerfeldt und dessen Frau Elisabeth in wohlhabenden Verhältnissen auf. Nach dem Besuch einer Hamburger Privatschule siedelte der 14-Jährige nach Paris über und begann eine Ausbildung am Lycée Montaigne. 1954 gewann er gemeinsam mit Yves Saint Laurent den ersten Preis des Internationalen Wollsekretariats. Anschließend war er Assistent bei Pierre Balmain und von 1958 bis 1963 künstlerischer Direktor des Haute-Couture-Hauses "Patou". Danach wandte sich Karl Lagerfeld, dessen Markenzeichen ein langer Zopf und eine Sonnenbrille waren, den Prêt-à-porter-Kollektionen zu und arbeitete als freier Designer für "Chloé" und "Fendi". 1983 wurde er künstlerischer Direktor bei "Chanel", und 1984 stellte er seine erste eigene Kollektion unter dem Namen "KL" vor. Der Modeschöpfer machte sich auch als Presse- und Werbefotograf einen Namen.

nach ObenBild: Music Trendsetter

 

1941

Gunpei Yokoi - eine der bedeutendsten Personen in der Geschichte der Videospiel-Firma Nintendo. Zu seinen Schöpfungen zählen bekannte Spiele wie Metroid und Kid Icarus, sowie das erfolgreichste tragbare Spielesystem aller Zeiten: der Game Boy. Ferner war er der Schöpfer des digitalen Steuerkreuzes (D-Pad), welches heute standardmäßig bei nahezu allen Gamepads vorhanden ist. Yokoi entwickelte Spiele-Hits wie Donkey Kong, Mario Bros., Metroid, Tetris Attack . 1997 kam Yokoi bei einem Autounfall ums Leben. Er fuhr in einem Auto mit Etsuo Kisō, einem Kollegen aus Kyoto. Als Kisō einen leichten Auffahrunfall verursachte, stiegen beide aus, um den Schaden zu begutachten. Dabei wurden sie von einem weiteren Fahrzeug angefahren. Während Kisō zwei Knochenbrüche erlitt, wurde Yokoi schwer verletzt und verstarb im Krankenhaus.

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1945

José Monserate Feliciano - amerikanischer Musiker, der für herausragende Plattenproduktionen mehrfach mit der höchsten Auszeichnung der Musikbranche, dem Grammy Award, ausgezeichnet wurde "Light my fire", 1968, "Me enamoré", 1983. Der in Puerto Rico geborene blinde Musiker verbindet in seinen Kompositionen Soulelemente mit dem agressiven New Yorker Rock und lateinamerikanischen Rhythmen.

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1946

Jim Hines - amerikanischer Sprinter und Olympiasieger. Durchbrach als erster die 10Sek Schallmauer beim 100m Lauf und hielt fast 15 Jahre lang den Weltrekord im 100-Meter-Lauf. In den beiden Halbfinales der US-Leichtathletik-Meisterschaften in Sacramento (Kalifornien) laufen die Sportler Jim Hines, Charles Green und Ronnie Ray Smith, am 20. September 1968, erstmals weniger als 10 Sekunden auf der 100-Meter-Strecke. Ihre Zeiten werden jeweils mit 9,9 Sekunden handgestoppt. Bereits in den Vorläufen liefen zwei Athleten – Jim Hines und der Jamaikaner Lennox Miller – 9,8 bzw. 9,9 Sekunden, die jedoch wegen des zu starken Rückenwindes nicht als Weltrekord anerkannt werden konnten. Dann kamen die Zwischenläufe. Beide wurden in 9,9 Sekunden gewonnen – der erste von Jim Hines, der zweite von Charles Greene, wobei Hines nur knapp vor dem zeitgleichen Ronnie Ray Smith lag. Der Rückenwind betrug lediglich 0,78 km/h, und dass die Laufbahn, wie sich hinterher heraus stellte, 11 cm zu lang war, hinderte die Anerkennung des Dreifach-Weltrekords nicht.

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1586

ObeliskUnter der Regie von Domenico Fontana wird vor dem Petersdom, auf dem heutigen Petersplatz, in Rom ein Obelisk aufgestellt. Papst Sixtus V. hat ihn aus dem Zirkus des Nero herbeitransportieren lassen. Der Petersplatz wurde zwischen 1656 und 1667 von Gian Lorenzo Bernini unter Papst Alexander VII. vor dem Petersdom in Rom angelegt.

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1846

Elias Howe erhält in den USA ein Patent auf seine Nähmaschine.

1898

SissiAuf einer Promenade am Genfer See wurde Kaiserin Elisabeth von Österreich von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucheni mit einer Feile erstochen. Elisabeth kam am 9. September 1898 inkognito nach Genf, wo sie einer Einladung der Familie Rothschild nachkam. Als sie am nächsten Tag gegen 13.30 Uhr auf dem Weg vom Hotel Beau-Rivage zum Schiff war, mit dem sie nach Caux weiterreisen wollte, stürzte sich der italienische Anarchist Luigi Lucheni auf sie und stieß ihr eine von ihm selbst zugespitzte Feile ins Herz. Der Einstich war so klein, dass er zunächst nicht bemerkt und für einen Faustschlag gehalten wurde. Die Kaiserin erhob sich wieder und unterhielt sich mit ihrer Begleiterin, der ungarischen Hofdame Irma Sztáray, über den Vorfall. Sie ging noch an Bord des Schiffes und brach erst dort zusammen. Bald darauf starb sie im Hotel, in das sie zurückgebracht worden war.

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1926

Dem deutschen Außenminister Gustav Stresemann gelang es, die Aufnahme der Weimarer Republik in den Völkerbund zu erwirken. Am 10. September 1926 wurde dieser Akt in Genf in einer offiziellen Feierstunde besiegelt. Für den deutschen Außenminster war diese Aufwertung des deutschen Staates zugleich ein persönlicher Triumph. Sieben Jahre später verließ das nationalsozialistische Deutschland den Völkerbund wieder.
W     Bild: Bundesarchiv, Bild 146-1989-040-27 / CC-BY-SA

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1947

Mit 140.000 Losen und einem Höchstgewinn von 250.000 Reichsmark nimmt die Süddeutsche Klassenlotterie in der US-Besatzungszone ihren Lotteriebetrieb auf.

 

1964

Mit einem Moped "Zündapp Sport Combinette" begrüßte die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber am Bahnhof Köln-Deutz ihren ein millionsten Gastarbeiter, den 38-jährigen Zimmermann Armando Rodrigues de Sá aus Portugal. Eine Blaskapelle spielt "Wem Gott will rechte Gunst erweisen" und "Alte Kameraden", später auch die Nationalhymnen Spaniens, Portugals und die der Bundesrepublik. Aus dem Zug mit 1.200 Gastarbeitern hat man den 38-jährigen portugiesischen Zimmermann als millionsten Gastarbeiter ausgelost - und feiert ihn. Rodrigues erhält einen Strauß Nelken und ein Moped als Geschenk. Bedingt durch den Wirtschaftsboom und den damit verbundenen Mangel an Arbeitskräften hatte die Bundesrepublik seit 1955 Abkommen mit südeuropäischen Staaten, der Türkei und Nordafrika zur Anwerbung von Arbeitnehmern geschlossen. Die Beschäftigung der preiswerten Arbeitsmigranten sollte allerdings nur vorübergehend sein. Im September 1964 hatte die Arbeitslosigkeit in Westdeutschland einen historischen Tiefstand erreicht: 680.000 offenen Stellen standen nur 102.800 Arbeitssuchende gegenüber.

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1966

Im Titelkampf gegen den seit 1964 amtierenden Weltmeister Muhammad Ali unterlag der deutsche Schwergewichtsboxer Karl Mildenberger in Frankfurt am Main durch k.o. in der zwölften Runde. Nach einem zunächst beachtlichen Kampf gegen den Favoriten war der Europameister bereits in der achten und zehnten Runde zu Boden gegangen. Nach schweren Kopftreffern musste der Ringrichter Mildenberger schließlich aus dem Kampf nehmen. Nachdem Muhammad Ali 1967 der Titel wegen Wehrdienstverweigerung abgenommen wurde, war Mildenberger Erster der Weltrangliste, verlor jedoch in der WM-Ausscheidung gegen den Argentinier Oscar "Ringo" Bonavena. 1969 trat der Rechtsausleger aus der Pfalz vom Boxport zurück. Seine Karriere weist 62 Kämpfe aus, von denen er 53 gewann.

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1977

Hamida Djandoubi war der letzte Mensch, der in Westeuropa hingerichtet wurde und weltweit der letzte Verurteilte, der durch eine Guillotine enthauptet wurde. Der tunesische Staatsangehörige, der bei einem Unfall das rechte Bein verloren hatte, betätigte sich in Marseille als Zuhälter. Nachdem er seine Geliebte Elisabeth Bousquet unter Gewaltanwendung zur Prostitution zwingen wollte und sie ihn angezeigt hatte, verbrachte er 1973 einige Monate im Gefängnis. Aus Rache entführte er am 5. Juli 1974 die damals 21-jährige Bousquet, folterte sie mehrere Stunden lang und erdrosselte sie. Das zuständige Geschworenengericht in Aix-en-Provence, dasselbe Gericht, das ein knappes Jahr zuvor bereits das Todesurteil gegen Christian Ranucci gesprochen hatte, verurteilte ihn am 25. Februar 1977 dafür zum Tod und sprach ihn darüber hinaus der Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens schuldig, das er zur Prostitution gezwungen hatte.

Nach Ablehnung eines Revisionsantrags durch den Kassationsgerichtshof in Paris am 9. Juni verweigerte der damalige Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing am 9. September 1977 die Umwandlung des Urteils in eine lebenslange Freiheitsstrafe. Bereits am darauf folgenden Tag wurde Djandoubi um 4:40 Uhr morgens im Marseiller Gefängnis Les Baumettes von Scharfrichter Marcel Chevalier auf der Guillotine enthauptet. Nach Aussage des anwesenden Gefängnisarztes soll Djandoubis Kopf noch etwa 30 Sekunden lang auf Zurufe reagiert haben, was nach heutiger medizinischer Auffassung allerdings für unmöglich gehalten wird.

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1987

... wurden die 20 Uhr Nachrichten der ARD zum letzten Mal von Karl-Heinz Köpcke verlesen. Köpcke, der sich 64-jährig in den Ruhestand verabschiedete, hatte die Nachrichten im Laufe von 28 Jahren rund 5000 mal gesprochen - was ihm den Ehrentitel "Mr. Tagesschau" einbrachte.

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1988

Gelang es der 19-jährigen deutschen Tennisspielerin Steffi Graf bei den Internationalen Meisterschaften von Flushing Meadows als erste Deutsche den "Grand Slam" zu gewinnen: die vier wichtigsten Turniersiege innerhalb eines Jahres.

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2007

Der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gelingt im Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft mit einen 11:0 gegen Argentinien der höchste WM-Sieg aller Zeiten.

 

2008

CernIn der Forschungseinrichtung CERN bei Genf wird der Large Hadron Collider (LHC), der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, in Betrieb genommen. Der Large Hadron Collider (LHC, deutsche Bezeichnung Großer Hadronen-Speicherring) ist ein ringförmiger Teilchenbeschleuniger für Hadronen am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf. Im LHC werden in Vakuumröhren Hadronen gegenläufig auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht, um unterschiedliche Elementarteilchen zu erzeugen. Insbesondere erhoffen sich die Wissenschaftler bei diesen Kollisionen den experimentellen Nachweis des bislang nur hypothetischen Higgs-Bosons.Die unmittelbaren Kosten des LHC beliefen sich auf über drei Milliarden Euro. Die Gesamtkosten wurden über den Etat des CERN gedeckt, der von den 20 Mitgliedstaaten sowie sechs weiteren Staaten mit Beobachterstatus finanziert wurde.

 

2009

Mit einem 6:2-Finalsieg über England gewinnt die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen zum fünften Mal hintereinander die Europameisterschaft.

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