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28. September          

1905

Max SchmelingMax Schmeling Deutscher Boxer. Schmeling wurde durch seine kurze, aber ereignisreiche Karriere zur Boxlegende. Von 1930 bis 1932 war er erster europäischer Box-Weltmeister im Schwergewicht. 1930 gewann er nach der Disqualifikation von Jack Sharkey die WM in New York. 1932 verlor Schmeling den WM-Gürtel wieder - an Sharkey. Er holte ihn sich 1936 wieder zurück - bei einem historischen Kampf gegen den bis dahin unbesiegten amerikanischen Schwergewichtler Joe Louis. In der zwölften Runde ging der Gegner k.o. Zwei Jahre später verlor Schmerling den Titel wieder an Joe Louis. Er hatte eine sehr große Popularität und wurde zum "Sportler des Jahres auf Lebenszeit" gewählt. 1991 gründete er die Max-Schmeling-Stiftung

 

 

1924

Marcello Mastroianni († 19.12.1996) Italienischer Schauspieler. Bekannt wurde er durch Filme wie "Das süße Leben" (1959), "Die Stadt der Frauen" (1979), "Ginger und Fred" (1985) sowie "Schwarze Augen" (1987). Kurz vor seinem Tod war er 1995 noch einmal in Robert Altmans "Prêt-à-Porter" zu sehen.

 

 

1934

Brigitte Bardot Französische Filmschauspielerin. "Die Bardot" gilt als Sex-Symbol der 50er und 60er Jahre. Sie war in Filmen wie "Und ewig lockt das Weib" (1956) und "Mit den Waffen einer Frau" (1957) zu sehen. In der Rolle der sexuell begehrenswerten Kindfrau wurde sie zu einer Ikone des zeitgenössischen Films. Sie besaß, was damals für solche Rollen verlangt wurde: lange Beine, langes blondes Haar, Schmollmund. Lange profitierte sie davon, doch ihr Äußeres machte ihr den Ausbruch aus dieser Schublade extrem schwer. Nur in wenigen Filmen konnte sie ihr tatsächliches schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, wie z.B, in "Die Wahrheit" (1960). 1974 zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück und widmet sich seitdem dem Tierschutz.

 

 

1941

Edmund Stoiber Deutscher Politiker. Stoiber war von 1978 bis 1983 Generalsekretär der CSU und galt von 1982 an als rechte Hand des damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß in der Staatskanzlei. Als bayrischer Innenminister (1989-1993) machte er durch seine Forderung nach einer radikalen Beschränkung des Asylrechts von sich Reden.

 

 

1960

Jennifer Rush Eigentlich Heidi Stern, US-amerikanische Sängerin. Jennifers erstes wirklich berühmtes Album war "Movin". Ihr Titel "The power of love" hielt sich in den englischen Charts 2 Monate lang auf Platz 1. Weil es mit der Karriere in Europa zwar hervorragend, in den USA aber weniger gut klappte, zog sie zurück in ihr Heimatland, wo sie heute noch lebt.

 

 

1968

Mika Hekkinnen Formel 1 Pilot

 

 

 

 

 

1717

Mit dem "Edikt zur Förderung des Volksschulwesens" führte der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. in Preußen die allgemeine Schulpflicht ein. Dieser Erlass betraf alle fünf- bis zwölfjährigen Kinder. Sie sollten in den Wintermonaten jeden Tag und im Sommer mindestens einen oder zwei Tage in der Woche in die Schule gehen. Die Praxis sah jedoch häufig anders aus und die Kinder kamen nur unregelmäßig in den Unterricht. Um das Edikt flächendeckend durchzusetzen, wurden in den folgenden Jahren hunderte von Schulen errichtet.

 

 

1924

Den US-Amerikanern Lowell H. Smith und Erik H. Nelson gelang der erste Flug um die Erde: Nach 176 Tagen (Start am 6. April) hatten in 57 Etappen 42.398 Kilometer zurückgelegt und trafen wieder am Ausgangsort Seattle ein. Vor den beiden Amerikanern hatten fünf andere Nationen die Weltumrundung versucht - sie alle mussten aber früher oder später aufgeben.

 

 

1928

Der britische Bakteriologe Alexander Fleming entdeckt durch Zufall das Penicillin. Eine seiner mühsam steril gehaltenen Bakterienkulturen wurde von den Sporen eines Schimmelpilzes befallen. In der Umgebung der Schimmelpilz-Kolonie erschienen die Staphylokokken-Kolonien durchsichtig, als ob sie aufgelöst worden wären. Fleming züchtete daraufhin den Pilz in einem flüssigen Medium und trennte ihn anschließend von der Nährlösung ab. Er stellte fest, dass auch die zellfreie Flüssigkeit das Wachstum vieler Bakterienarten zu hemmen vermochte. Fleming gelingt es jedoch nicht, Penicillin in größeren Mengen zu isolieren, deshalb kommt das erste wirksame Penicillin-Antibiotikum erst 15 Jahre später auf den Markt.

 

 

1951

Im Karlsruher Schauspielhaus wird offiziell die Gründung des Obersten Gerichtes der Bundesrepublik gefeiert – des "Bundesverfassungsgerichts”. Die Urteile und Entscheidungen des BVG sind bindend für alle politischen, staatlichen und juristischen Instanzen der Bundesrepublik.

 

 

1978

Papst Johannes Paul I. starb nach nur 33 tägiger Amtszeit, dem kürzesten Pontifikat der Kirchengeschichte. Als Todesursache wurde offiziell Herzversagen angegeben, aber der mysteriöse Tod des 33-Tage-Papstes ist bis heute Quelle vielfältiger Gerüchte. Es wird vermutet, der reformwillige Johannes Paul hätte entschlossene Gegner im Vatikan gehabt. Deshalb wird ein gewaltsamer Tod nicht ausgeschlossen. Allerdings wurden die tatsächlichen Hintergründe des plötzlichen Todes nie geklärt. Nachfolger wurde der polnische Kardinal Karol Wojtyla als erster nicht-italienischer Papst seit dem 16. Jahrhundert. Er ist seitdem als Papst Johannes Paul II. im Amt.

 

 

1994

Die estnische Fähre "Estonia" ging vor der Südküste Finnlands unter. Bei dem schwersten Schiffsunglück der Nachkriegszeit kamen 852 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben. Aus bis heute ungeklärten Gründen riss die Bugklappe der Fähre ab. Wasser brach in den Innenraum ein, der konstruktionsbedingt keine Querschotten hatte. Die amtliche Havariekommission nannte in ihrem Bericht Konstruktionsmängel an der Aufhängung als Hauptursache der Katastrophe. Im August 1999 meinte die Meyer-Werft, die die Fähre "Estonia" gebaut hatte, beweisen zu können, dass ein Sprengsstoff-Anschlag das Unglück ausgelöst habe. Die Havariekommission wies diese Theorie als "uninteressant" zurück.