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3. September         

1875

Ferdinand Porsche († 30.1.1951) Deutscher Ingenieur und Unternehmer. Der im böhmischen Maffersdorf geborene Bauspengler und Elektriker entwickelte 1897 in Wien den "Lohner-Porsche-Elektrowagen" mit Radnabenmotor, der auf der Pariser Weltausstellung 1900 vorgestellt wurde. Ab 1906 konstruierte er bei der Wiener "Austro-Daimler" Gebrauchsfahrzeuge und Sportwagen, die er als Rennfahrer auch selbst erprobte. 1931 eröffnete er in Stuttgart ein eigenes Konstruktionsbüro und legte damit den Grundstein für die heutige Porsche AG. 1935 erhielt der Ingenieur von der Regierung Adolf Hitlers den Auftrag zur Konzeption eines "Volkswagens". Der legendäre "VW Käfer" ging nach Kriegsende 1946 in Serienproduktion. Porsches Sohn Ferry baute den Betrieb zum reinen Sportwagenunternehmen um, und 1948 wurde der erste "Porsche Roadster" präsentiert.

 

 

1965

Charly Sheen Schauspieler, bekannt durch seine Karatefilme.

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1791

Die französische Nationalversammlung verkündete eine neue Verfassung, die das Land in eine konstitutionelle Monarchie umwandelte und den Übergang vom Absolutismus zur bürgerlichen Demokratie markierte. Bereits am 4. August 1789 hatte die Nationalversammlung alle Adelsprivilegien aufgehoben und drei Wochen später die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte beschlossen. Nach dem Sturm auf die Tuilerien am 10. August 1792, mit dem die Abschaffung der Monarchie einherging, wurde ein Nationalkonvent gewählt, der am 21. September 1792 die Französische Republik ausrief. Die französische Verfassung von 1791 gilt als Vorbild für die bürgerlichen Verfassungen Europas im 19. Jahrhundert und beeinflusste unmittelbar die amerikanische "Bill of Rights" desselben Jahres.

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1911

Rund 200.000 Menschen demonstrieren im Treptower Park bei Berlin für die Erhaltung des Friedens. Zu der bis dahin größten Antikriegskundgebung in Deutschland hatte die SPD aufgerufen.

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1919

Die Abgeordnetenkammer in Rom führte das Frauenwahlrecht in Italien ein. Mit Ausnahme von Prostituierten erhielten alle Frauen das aktive und passive Wahlrecht.

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1926

Anlässlich der Eröffnung der dritten Funkausstellung nimmt der neugebaute Berliner Funkturm seinen Betrieb auf. Das Bauwerk wird unter dem Spitznamen "Langer Lulatsch" rasch zu einem Wahrzeichen West-Berlins.

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1967

Um fünf Uhr früh führte das skandinavische Land Schweden den Rechtsverkehr ein. Nur noch Verkehrsteilnehmer in Großbritannien, Irland, Zypern und Island fuhren in Europa weiterhin auf der linken Fahrbahnseite.

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1970

Bei der Universiade in Turin stellte die bundesdeutsche Leichtathletin Heide Rosendahl einen neuen Weltrekord im Weitsprung auf. Sie übertraf den Rekord der Rumänin Viorica Viscopoleanu, der seit den Olympischen Spielen von Mexiko 1968 Bestand hatte, um zwei Zentimeter auf 6,84 Meter. 1969 hatte das Multitalent Rosendahl im Fünfkampf die Weltbestmarke auf 5155 Punkte verbessert. Bei den Olympischen Spielen von München 1972 holte Heide Rosendahl Goldmedaillen im Weitsprung und mit der 4 x 100 Meter-Staffel und errang Silber im Fünfkampf. Damit war sie die erfolgreichste bundesdeutsche Olympiateilnehmerin. Im Jahr darauf trat die Diplom-Sportlehrerin vom Wettkampfsport zurück.

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1978

Durch ein schweres Erdbeben auf der schwäbischen Alb wurden ca. 1.000 Menschen obdachlos

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2000

Papst Johannes Paul II. sprach seine Vorgänger Johannes XXIII. (1958-1963) und Pius IX. (1846-1878) selig. Die Seligsprechung von Pius galt als besonders umstritten. Er hatte 1850 das Judengetto in Rom wieder errichten lassen. 1864 veröffentlichte er den "Syllabus errorum", in denen er Liberalismus, Demokratie und Gewissensfreiheit verfluchte. 1870 ließ Pius IX. vom Ersten Vatikanischen Konzil das Papstamt für unfehlbar erklären. Seine Seligsprechung führte zu geradezu entsetzten Stellungnahmen von Theologen und Kirchenhistorikern. Die Entscheidung widersprach allen Erklärungen und Bekenntnissen des Zweiten Vatikanischen Konzils und Papst Johannes Paul II. zu den Menschenrechten, zur Ökumene und zum Verhältnis von Christen und Juden.

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