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12. Januar          

1580

Johan Baptista van Helmont - ein flämischer Universalwissenschafter. Er beschäftigte sich als Arzt, Naturforscher und Chemiker. Durch seine Arbeiten wurde er ein Wegbereiter der Experimentalchemie und ein früher Pionier der Biochemie. Ihm verdanken wir den Begriff „Gas“ und die Erkenntnis, dass es „luftartige Substanzen“ gibt, deren Eigenschaften sich dennoch von denen der gewöhnlichen atmosphärischen Luft unterscheiden. Sein „gaz sylvestre“, das beim Verbrennen von Holz entstand, ist Kohlenstoffdioxid. Aus gärendem Wein isolierte er Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid. Er fand Schwefel- und Salzsäure und erkannte als erster die Bedeutung von Salzsäure für die Verdauung im Magen. Der Übergang von den eher qualitativen Aussagen der Alchemisten zur quantitativen Analyse führte zur modernen Chemie.         W    

 

1729

Lazzaro Spallanzani † 12. Februar 1799 - italienischer Priester, Philosoph und Universalwissenschaftler. Sein Leben war von unablässigem Eifer geprägt, die Natur in jeder Hinsicht zu hinterfragen, und seine vielen und verschiedenartigen Werke tragen allesamt den Stempel eines originellen Genies, fähig, Probleme in allen Zweigen der Wissenschaft darzulegen und zu lösen. So half er unter anderem, die Fundamente der modernen Vulkanologie und Meteorologie zu legen. Seine wichtigsten Entdeckungen liegen auf dem Gebiet der Physiologie: Er schrieb zum Beispiel wertvolle Abhandlungen über die Atmung und über die Sinnesorgane von Fledermäusen, während er Experimente machte (1768), um das Vorkommen von Urzeugung zu widerlegen, indem er im Gegensatz zu John Turberville Needham (1713–1781) nachwies, dass Mikroben nicht in organischen Flüssigkeiten entstehen können, wenn diese abgekocht und in luftdicht verschlossenen Gefäßen aufbewahrt werden. Sein berühmtestes Werk ist Dissertazioni di fisica animale e vegetale (2 Bände, 1780). Darin deutet er erstmals den Verdauungsvorgang; er zeigt, dass dieser kein rein mechanischer Prozess zur Zerkleinerung, sondern ein chemischer ist und hauptsächlich durch das Wirken des Magensafts vorangeht. Er führte auch wichtige Forschungen über die Befruchtung von Tieren durch (1780). 1768 entdeckte er die Regenerationsfähigkeit des Salamanders in Hinsicht auf abgerissene Gliedmaßen.          W    

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1842

Teobert MalerTeobert Maler - deutsch-österreichischer Architekt, Bauingenieur, Fotograf, Entdecker und Erforscher von Maya-Ruinen. Auf Reisen in Mittelamerika fand er durch Befragen der Einheimischen zahlreiche Ruinen von Bauten der Maya, die er in Wort und Bild dokumentierte. Maler widmete sein Leben und nicht unbeträchtliches Privatvermögen ganz der Erforschung der Maya. Seine Berichte und insbesondere Photographien sind heute von unschätzbarem Wert, da viele der von ihm entdeckten Stätten und Kunstwerke inzwischen zerstört wurden.         W    

 

Ernst Voss † 1. August 1920 - Werftmitbegründer von Blohm + Voss. Ernst Voss, in Fockbek bei Rendsburg als Sohn eines Hufschmieds geboren, durchlief eine Maschinenbaulehre und begann 1863 in Zürich ein Studium am Polytechnikum. Hohes technisches Verständnis, eiserne Energie und Ehrgeiz verhalfen ihm zu frühzeitigem Abschluss und Erlangung des Diploms. 1869 kehrte Ernst Voss nach Deutschland zurück und begann 1877 zusammen mit seinem Partner Hermann Blohm mit dem Bau der Werft Blohm + Voss. Ein Besonderes Verdienst ist die Konstruktion des Dockbaus, außerordentlich wichtig für schnelles Docken und Reparieren der Schiffe. Die beiden Ingenieure Hermann Blohm und Ernst Voss ergänzten sich in bester Art, Hermann Blohm mit großem Unternehmergeist und familiärem finanziellen Rückhalt, Ernst Voss als hervorragender Konstrukteur mit umfassender Erfahrung auf dem Gebiet des Maschinen- und Schiffbaus.       W   

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1866

Reinhold Burger † 21. Dezember 1954 - deutscher Glastechniker und Erfinder der Thermoskanne. Im Jahre 1894 gründete er in Berlin seine eigene Firma „R. Burger & Co.“, die erste Glasinstrumentenfabrik ihrer Art in Berlin. Zu den Erzeugnissen der Firma gehörten Thermometer, Laborgefäße und -geräte, wie Glaszylinder, Kochflaschen, Abdampfschalen, aber auch Wasserstandsröhren, Vakuumpumpen und -gefäße, Gasentladungsröhren. Hinzu kamen Experimentiergeräte für den Physikunterricht höherer Schulen und vielfältige medizinische Diagnose- und Therapiegeräte. Ohne das Wissen und Erlaubnis der Erfinder experimentierte Burger an der Herstellung alltagstauglicher, doppelwandiger Vakuum-Glasgefäße auf Grundlage der mittlerweile als Dewargefäß bezeichneten Behälter. 1903 ließ er sich die Thermoskanne patentieren. Der Eismaschinenfabrikant Carl von Linde (1842-1934) beauftragte Burger damit, ihm geeignete isolierende Behälter für den Transport verflüssigter Luft mit Temperaturen von -194,5 °C zu entwickeln. Das Ergebnis war eine Glasflasche in einem stabilen, leichten Metallgehäuse, mit einem Zwischenwand-Vakuum und Innenverspiegelung. In den folgenden Monaten arbeitete Burger daran, diese Erfindung alltagstauglich zu machen: Er stabilisierte das doppelwandige Glasgefäß durch Verstrebungen mit einem leichten aber stabilen Metallgehäuse, versah die Flasche mit einem Korken und einem aufsteckbaren Trinkbecher und gab ihr den Namen „Thermosflasche“. Unter der DRP-Nr. 170057 registrierte das Kaiserliche Patentamt am 1. Oktober 1903 Reinhold Burgers Erfindung. Den Namen „Thermosflasche“ ließ er 1904 als Warenzeichen schützen. Patentierungen in Frankreich, Großbritannien und den USA folgten bis 1906.          W    

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1876

Jack LondonJack London Eigentlich John Griffith, - Amerikanischer Schriftsteller. Der Autor verarbeitete in seinen Erzählungen und Romanen vor allem eigene Erfahrungen, die er als Goldsucher in Alaska, Landstreicher, Seemann und Journalist gesammelt hatte. "Der Seewolf" und "Wolfsblut" spiegeln das rauhe Leben auf See oder in der Wildnis packend wieder. Die bekannteste Erzählung, "Der Ruf der Wildnis", verfaßte Jack London 1903. Die Intensität seines abenteuerlichen Lebens überforderte die Physis des Autors und tötete Jack London bereits mit 40 Jahren.         W    

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1884

Heinrich LübbeHeinrich Lübbe - deutscher Maschinenbauingenieur und Erfinder. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Lübbe als Waffenfachmann mit dem niederländischen Flugzeugbauer Fokker zusammen. Er entwickelte einen Mechanismus, mit dem man mit einem Maschinen-gewehr durch den Propellerkreis schießen konnte, das sogenannte Unterbrechergetriebe.         W    

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1941

Joe FrazierJoe Frazier - Amerikanischer Profiboxer. Der Beginn der Karriere von Joe Frazier klingt wie der Anfang eines "Rocky"-Films. Frazier, Sohn eines Farmarbeiters, zog nach Philadelphia, verdiente sein Geld als Packer im Schlachthaus und heiratete früh mit 17 Jahren. Sein größter Erfolg als Amateur war der Olympiasieg über den Deutschen Hans Huber am 23.10.1964 in Tokio. Danach wurde er Profi und bestritt 37 Kämpfe, von denen er nur 4 verlor und einer unentschieden ausging. Mit seinem Sieg gegen den damals noch ungeschlagenen Muhammad Ali am 8.3.1971 ging Frazier in die Annalen der Boxgeschichte ein. Die beiden späteren Begegnungen der zwei Boxlegenden gewann allerdings Muhammad Ali.         W    Bild: imageshack.us

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1959

Ralf MöllerRalf Rudolf Möller - deutscher Schauspieler und Bodybuilder. Möller, der mit einer Körpergröße von 1,97 Metern bis heute als einer der größten Weltmeister im Bodybuilding gilt, versuchte, nach seinem WM-Titel bei den Amateuren auch im professionellen Bodybuilding Fuß zu fassen. Jedoch gelang es ihm nicht, genug Muskelmasse aufzubauen, um die kompakte körperliche Statur seiner Konkurrenten zu erreichen. Nach zwei erfolglosen Anläufen (u. a. der letzte Platz bei Mr. Olympia 1988) beendete Möller schließlich seine sportliche Laufbahn und wandte sich fortan dem Filmgeschäft zu. Das erste Mal stand er 1988 in der Kriminalserie Tatort vor der Kamera. In den folgenden Jahren übernahm Möller auch Rollen in Hollywood-Produktionen, wie beispielsweise Cyborg, Universal Soldier und The Viking Sagas. Die erste größere Rolle hatte Möller 1997 in der US-Serie Conan, in der er die Titelrolle übernahm. Möller ist der erste Deutsche, der eine Titelrolle in einer US-Serie bekam. Weitere Rollen hatte er in erfolgreicheren Filmen wie Gladiator, The Scorpion King und Pathfinder – Fährte des Kriegers.         W     Bild: Filmplakat

 

1964

Jeffrey Preston „Jeff“ Bezos - Gründer und Präsident des US-amerikanischen Unternehmens amazon.com. Im Jahr 2000 gründete er das private US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Blue Origin. Seit August 2013 ist Jeff Bezos Eigentümer der Tageszeitung The Washington Post, die er für 250 Millionen US-Dollar erworben hat. Jeff Bezos ist Multi-Milliardär. Er hat laut Forbes-Liste 2016 ein Vermögen von ca. 45,2 Milliarden US-Dollar. Damit belegt er auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt Platz 5. 2014 wurde er im Mai beim Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes zum „Schlechtesten Chef der Welt“ gewählt.        W     Bild: Daniel Spils

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1964

Kevin Richard Russell - deutscher Musiker und gehört zu den drei Gründungsmitgliedern der deutschen Rockband "Böhse Onkelz". Von der Gründung 1980 bis zum letzten Konzert 2005 war er der Leadsänger der Band.         W    

 

1965

Maybrit Illner - Als politische Reporterin des ZDF moderierte sie ab 1992 das Morgenmagazin, dessen Leitung sie 1998 auch übernahm. Zeitweilig vertrat sie Ulrich Kienzle im Nachrichtenmagazin Frontal. Im Oktober 1999 wurde ihr die Leitung der ZDF-Sendung Berlin Mitte angetragen. Der Titel der Sendung wurde am 14. März 2007 in Maybrit Illner geändert.         W    

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1682

Zar Fjodor III. hob die bis dato erblichen Ämterprivilegien des Adels in Russland auf und führte eine Auswahl der Personen nach ihrer Eignung für Ämter am Hofe ein.

 

1816

In Frankreich wird eine Generalamnestie für Teilnehmer an der Französischen Revolution erlassen.

 

1901

Die Kanalvorlage wird in das Preußische Abgeordnetenhaus eingebracht. Die Kosten für die Verbindung des Rheins mit der Weser und der Elbe werden auf etwa 300 Millionen Mark veranschlagt. Die Agrarier befürchten eine Verbilligung des Transports von Getreide aus Übersee.

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1906

Der Aktienindex Dow Jones Industrial Average schließt erstmals über dem Stand von 100 Punkten. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) – oder in Europa auch kurz Dow-Jones-Index genannt – ist einer von mehreren Aktienindizes, die von den Gründern des Wall Street Journals und des Unternehmens Dow Jones, Charles Dow und Edward Jones , geschaffen wurden. Charles Dow stellte den Index zusammen, um die Entwicklung des US-amerikanischen Aktienmarktes zu messen. Der Dow-Jones-Index an der New York Stock Exchange (NYSE) ist nach dem Dow Jones Transportation Average der älteste noch bestehende Aktienindex der USA und setzt sich heute aus 30 der größten US-Unternehmen zusammen.         W    

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1912

Erste Mehrheit für SPD bei den Reichstagswahlen am 12. Januar 1912 wurde die Sozialdemokratische Partei Deutschlands zum ersten Mal stärkste Fraktion. Die SPD errang 34,8 % der Stimmen und verfügte damit über 110 Mandate im Parlament. Innen- wie außenpolitische Probleme, vor allem aber die latente Wirtschaftsflaute hatten den Wahlerfolg der SPD begünstigt.         W    

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1916

Die Sozialdemokraten unter Friedrich Ebert schlossen Karl Liebknecht aus der SPD-Fraktion aus. Er gründete später mit Rosa Luxemburg den Spartakusbund, den Vorläufer der KPD. Der Sohn des SPD-Politikers Wilhem Liebknecht organisierte 1916 eine Friedensdemonstration auf dem Potsdamer Platz in Berlin und wurde dort festgenommen. Unter Verlust seines Reichstagsmandats verurteilte man den Juristen wegen Hochverrats zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus. Am 9. November 1918 verkündete Karl Liebknecht zwei Stunden, nachdem Philipp Scheidemann die "deutsche Republik" ausgerufen hatte, die "freie sozialistische Republik". Er gründete die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) mit und führte zusammenen mit Rosa Luxemburg den sogenannten "Spartakusaufstand". Offiziere und Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division verschleppten Liebknecht und Luxemburg in ihr Hauptquartier, das Berliner Eden-Hotel, und misshandelten die beiden Politiker. Karl Liebknecht wurde im Berliner Tiergarten von diesen Freikorps-Soldaten erschossen.         W    

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1922

Der Schweizer Jacob Fahrni meldet einen als Motormäher konzipierten Balkenmäher zum Patent an. Ein Balkenmäher ist eine Mähmaschine zum Mähen von Gras, Getreide oder dünnen Gehölzen. Das besondere Kennzeichen dieser Landmaschine ist der Balken, an dem die Schneidevorrichtung angebracht ist. Das zu mähende Pflanzenmaterial wird nach dem Scherenschnittprinzip durch die oszillierende Bewegung einer mit dreiecksförmigen Messerklingen bestückten Messerschiene gegen eine feststehende oder auch bewegliche Gegenschneide geschnitten.
Die Geschichte der Motormäher begann im Sommer 1920, als der schweizerische Bauernsohn Jacob Fahrni eine motorgetriebene handgeführte Mähmaschine entwickelte. In der Patentschrift 99455 vom 12. Januar 1922 meldete er seine Idee vom Motormäher zum Patent an. Bereits 1930 waren Maschinen mit einer Arbeitsbreite von 2 m im Einsatz. Durch die Entwicklung der Schwadformer zu Beginn der 1950er Jahre begann der rasante Aufstieg der Motormäher im Alpenraum. Der niedrige Schwerpunkt machte den Einsatz im Steilhang möglich. Er entwickelte sich zum Einachsschlepper, dem auch andere Maschinen wie Heuwerbegeräte oder Transportgeräte angebaut werden konnten. Transporter sind eine Weiterentwicklung der Motormäher, nachdem diese immer schwerer geworden waren und Lenkkräfte für die Drehschemellenkung kaum noch aufzubringen waren.            W    

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1954

Der US-amerikanische Außenminister John Foster Dulles verkündete die neue harte Linie der USA im Zeichen der Auseinanderstzung der westlichen Welt mit dem sogenannten "Ostblock". Jeder Angriff auf einen NATO-Staat durch die Sowjetunion und ihre Verbündeten sollte nach dieser Strategie mit einem atomaren Gegenschlag beantwortet werden. Diese neue Politik verschärfte die als "Kalter Krieg" bezeichnete Auseinandersetzung zwischen Ost und West in bedrohlicher Art und Weise.         W    

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1966

Aus dem Vermittlungsausschuss des deutschen Bundestages wird bekannt, dass im Vorjahr 26 Kampfflugzeuge vom Typ "Starfighter" (F-104 G) der Bundesluftwaffe abgestürzt waren. Hierbei waren 15 Piloten umgekommen. Eine Untersuchung ergab, dass die Verarbeitung der Maschinen Mängel hatte und auch die Ausbildung der Piloten ungenügend war. Es dauerte allerdings noch mehr als 20 Jahre, bis die letzten "Starfighter" der Luftwaffe ausgemustert wurden.           W         Bild: Public Domain

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1967

Nach seinem Tod wird der Körper James Bedfords in Kryostase versetzt. Der Verstorbene ist der erste Mensch, der sich auf diese Weise eine Wiederbelebung in Zukunft erhofft. Kryonik (auch Kryostase, von altgriechisch κρύος kryos „Eis“, „Frost“) ist die Kryokonservierung von Organismen oder einzelnen Organen (meist dem Gehirn), um sie – sofern möglich – in der Zukunft wiederzubeleben.
Zur Lagerung wird der Organismus bzw. das Organ üblicherweise bei −196 °C in flüssigem Stickstoff gekühlt. Hierbei werden die Glasübergangstemperaturen der verwendeten Vitrifikationslösungen (beispielsweise −123,3 °C bei M22) weit unterschritten, woraufhin es zu Brüchen in den Geweben kommt. Da es sich hierbei lediglich um wenige, makroskopische Brüche handelt, werden diese von den Anbietern der Technik als prinzipiell reversibel eingeschätzt. Da bei einer höheren Lagerungstemperatur (beispielsweise −140 °C) weniger Brüche entstehen, scheint dies ein Schlüssel hin zu einem bruchfreien Verfahren zu sein.

Eine weitere Herausforderung stellt das Wiederauftauen dar. Während das Auftauen eines größeren Organismus mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann, befindet man sich in einem Zielkonflikt: Einerseits dürfen keine kritischen Temperaturen überschritten werden, welche zum Beispiel die Denaturierung der im Gewebe enthaltenen Eiweiße zur Folge hat, andererseits muss darauf geachtet werden, dass das Gewebe während des Auftauens nicht aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung abstirbt. Für größere Organe und Organismen ist dieses Problem bisher ungelöst.

Als Nachweis wird auch der Fall einer schwedischen Ärztin herangezogen. Nach einem Skiunfall war die schwedische Ärztin Anna Bågenholm 1999 im Eis verkeilt gewesen. In einer Luftblase unter Wasser konnte sie noch atmen, doch wurde sie erst nach 90 Minuten aus der Unterkühlung befreit. Die Kerntemperatur war auf 13,7 °C gesunken. Bereits auf dem Rettungsflug wurde sie mit Sauerstoff versorgt. In der Klinik wurde über die Oberschenkelvene ihr kaltes, sauerstoffarmes Blut über einen Wärmetauscher geführt und mit Sauerstoff angereichert. Sie überlebte drei Stunden ohne Herzfunktion und erlitt keine bleibenden Schäden.         W    

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1970

Ging im westafrikanischen Nigeria der zweieinhalb Jahre währende "Biafra Krieg" um die Provinz Biafra zu Ende. Biafra hatte sich von Nigeria losgelöst und unabhängig erklärt. Nach langen blutigen Kämpfen mußte Biafra schließlich kapitulieren. Mehr als zwei Millionen Menschen starben während dieses Krieges: die meisten von ihnen wurden Opfer von Massakern oder Bombardements, ein großer Teil verhungerte aber auch.         W    

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1999

In Hamburg wird die europaweit erste Wasserstoff-Tankstelle in Betrieb genommen. Mittels Wasserstoffantrieb in dafür geeigneten Fahrzeugen erledigen sechs Unternehmen Liefertätigkeiten.

2004

R.M.S. Queen Mary 2Die Queen Mary 2 der Reederei Cunard Line, das mit 148.528 BRZ zu diesem Zeitpunkt größte Passagierschiff weltweit, bricht von ihrem Heimathafen Southampton aus zu ihrer Jungfernfahrt Richtung Kanaren, Karibik und Florida auf. Als eines der größten beweglichen und von Menschen gebauten Objekte bietet sie in 1.310 Kabinen bis zu 2.620 Passagieren Platz. Die Besatzung umfasst 1.253 Personen. Die Queen Mary 2 gehört zu den berühmtesten Schiffen der Gegenwart und ist als Transatlantikliner in der Tradition der großen Dampfer dieser Art zu verstehen und konzipiert. Den Zuschlag zum Bau erhielt die französische Werft Chantiers de l'Atlantique in Saint-Nazaire. Der Bau der Queen Mary 2 begann mit dem Schnitt der ersten Stahlplatte am 16. Januar 2002. Unter der Baunummer G32 wurde der Kiel am 4. Juli 2002 im Louis Joubert Lock, auch bekannt als "Normandie Dock", gelegt. Während der Bauzeit waren rund 20.000 Menschen direkt oder indirekt mit Entwurf, Konstruktion und dem Bau beschäftigt. Etwa 3.000 Werftarbeiter verbrachten ca. 8 Millionen Arbeitsstunden auf dem Schiff. 300.000 Einzelteile aus Stahl wurden zu 94 Blöcken zusammengefügt, die dann im Baudock zusammengeschweißt wurden. Einige dieser Blöcke hatten ein Gewicht von mehr als 600 Tonnen. Der Schornstein wurde am 12. März 2003 gesetzt. Am 16. März 2003 fand die traditionelle Münz-Zeremonie statt, bei der eine britische und eine französische Münze zum Zeichen erfolgreicher Zusammenarbeit im Rumpf eingeschweißt wurden.        W     Bild: de:Benutzer:KMJ

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2010

Bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala, mit dem Epizentrum in der Nähe von Port-au-Prince, der Hauptstadt des karibischen Inselstaates Haiti kommen nach Angaben der Regierung vermutlich 200.000 Menschen ums Leben. 250.000 weitere Personen werden verletzt und 1,5 Millionen obdachlos. Auch der Präsidentenpalast des Landes stürzt ein.         W     Bild: Filmausschnitt

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