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14. März          

1804

Johann Strauß - Österreichischer Komponist, Geiger und Kapellmeister. Johann Strauß gilt heute als wichtiger Vertreter des Biedermeier. Er war Vater von Johann Strauß Sohn, Josef Strauß und Eduard Strauß. Er komponierte höfische Musik, Quadrillen, Galopps, Polkas und Märsche. Lebendig blieb sein "Radezkymarsch" (1848), den er zu Ehren des reaktionären Sieges Österreichs über Ungarn komponierte. Strauß bestimmte neben J.Lanner die neue Form des Walzers (Wiener Walzer), der sich zum beliebtesten Gesellschaftstanz entwickelte.

1854

Paul Ehrlich † 20.8.1915 - Deutscher Mediziner. Er gilt als Begründer der experimentellen Chemotherapie. 1878 wurde er Professor an der Berliner Charité. In Zusammenarbeit mit Robert Koch entwickelte er seit 1882 Verfahren zur Diagnostik von Blutkrankheiten. 1908 wurde ihm der Nobelpreis für seine Verdienste um die Wertbestimmung der Serumpräparate verliehen. Ehrlich und sein japanischer Assistent Sachahiro Hata entdeckten 1909 ein Heilmittel gegen die Syphilis, das Salvarsan.

1879

der 52 jährige Albert Einstein Albert Einstein † 18.4.1955 - Deutsch-amerikanischer Physiker. Albert Einstein wurde in Ulm geboren. Von 1896 bis 1900 absolvierte er ein Mathematik- und Physiklehrer-Studium. Anschließend arbeitete er bis 1909 als Mitarbeiter am eidgenössischen Patentamt in Bern. In Zürich wurde Einstein 1909 Professor und 1913 in Prag. Von 1914-1933 leitete Einstein das "Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik" in Berlin. Obgleich ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, musste Einstein 1933 vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten fliehen. Einstein stellte 1905 die spezielle, 1915 die allgemeine Relativitätstheorie auf, mit der er die Gravitation erklärte. Einstein entwickelte die Theorie der "Brown'schen Molekularbewegung" und veröffentlichte eine „einheitliche Feldtheorie”. Einstein erhielt 1921 den Nobelpreis für Physik.

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1930

Helga Feddersen - deutsche Schauspielerin, Autorin und Sängerin. Die Hamburger Volksschauspielerin war auf die Rolle der naiven, liebenswerten Ulknudel abonniert, und zwar in besonderem Maße, seitdem ihr Gesicht 1955 durch eine Gesichtslähmung in Folge einer Tumoroperation verzerrt worden war. Meistens wirkte Feddersen in Filmen und Serien rund um die Alster mit, wie 1963 in dem Kriminalfilm "Das Haus an der Stör" aus der Reihe Stahlnetz, aber auch international beachtet als Klothilde in dem Film "Buddenbrooks" oder in "Lola" . 1971 spielte sie im Ohnsorg-Theater das Stück "Der möblierte Herr" an der Seite von Hanno Thurau, Heidi Kabel, Werner Riepel und Henry Vahl. 1975 wurde sie schlagartig bekannt durch ihre Rolle als Else Tetzlaff in "Ein Herz und eine Seele" mit Heinz Schubert. Häufiger Comedy-Partner war auch Dieter Hallervorden, mit dem sie 1978 die Single "Du, die Wanne ist voll", (eine deutsche Parodie von You're the One That I Want aus dem Hit-Musical Grease) aufnahm, die ein unerwarteter Kassenschlager wurde.

 

Horst Gentzen - deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Durch seine hohe, zuweilen kieksende Stimme war er prädestiniert für komsche Rollen und ist einem breiten Publikum vor allem als deutscher Standardsprecher von Jerry Lewis sowie als Stimme von Kermit dem Frosch aus der Muppet Show bekannt. In einer Neufassung der Synchronisation von Wir sind vom schottischen Infanterieregiment (1966) synchronisierte er Stan Laurel. Daneben lieh er seine Stimme zahlreichen prominenten Schauspielkollegen wie Roman Polanski (Tanz der Vampire), Danny DeVito (Scalawag), Gérard Depardieu (Die Affäre Dominici), Gene Wilder (Quackser Fortune hat 'nen Vetter in der Bronx) Einen seiner größten Erfolge erzielte er mit seiner Mitwirkung am 7. James-Bond-Film 1971 (Diamantenfieber), für den er einem tuntigen Killer seine Stimme lieh.        Bild: YouTube Filmausschnitt

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1933

Quincy Jones - Amerikanischer Produzent und Musiker. Jones arbeite lange Jahre mit Stars wie Frank Sinatra zusammen, für den er zahlreiche Lieder schrieb und produzierte. Neben zahlreichen TV- und Filmmelodien veröffentlichte er auch eigene Aufnahmen, seinen größten Erfolg allerdings konnte er als Produzent verbuchen, so zeichnete er für die Produktion des Albums "Thriller" von Michael Jackson verantwortlich, welches zu einem der meistverkauften Alben der Welt gehört.                                                       Bild: Вени Марковски

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1933

Michael Caine eigentlich Maurice Joseph Micklewhite - britischer Schauspieler. Michael Caine wurde in London geboren. Er wurde durch den Film "Die Caine war ihr Schicksal" dazu inspiriert, sich fortan Michael Caine zu nennen. Für die Hauptrolle in dem Film "Der Verführer lässt schön grüßen" wurde er 1966 das erste Mal für einen Oscar nominiert. Michael Caine ist in Meisterwerken zu sehen, wie in "Mord mit kleinen Fehlern" als Gegenspieler von Laurance Olivier, in "Der Dolch im Rücken" neben Christopher Reeve. Neben der Kinoarbeit findet der Workaholic Zeit, im Theater und Fernsehen aufzutreten, zum Beispiel als Joseph Stalin in der US-Serie "World War II: When Lions Roared". Michael Caine, der dreimal für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert wurde, gewann die begehrte Trophäe 1986 für die Rolle des verliebten Gockels in Woody Allens Liebesreigen "Hannah und ihre Schwestern".                                                                       Bild: Harrywad

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1941

Wolfgang Petersen - deutscher Filmregisseur. Petersens europaweit ausgestrahlter Fernsehfilm "Smog" gewann 1973 den "Prix Italia" und den "Futura-Silberpreis" in Berlin. 1974 folgte der Bundesfilmpreis als Bester Nachwuchsregisseur für "Einer von uns beiden". Petersen gelang ein internationaler Erfolg mit dem aufwendig produzierten Spielfilm "Das Boot". Der auf dem gleichnamigen Roman von Lothar-Günther Buchheim beruhende Film schildert die Erlebnisse einer U-Boot-Besatzung während des Zweiten Weltkrieges. Die internationale Kinofassung von "Das Boot" bekam sechs Oscars. Petersen gehört zu den Top-Regisseuren Hollywoods, die mit Stars wie Clint Eastwood, John Malkovich, Dustin Hoffman oder Harrison Ford zusammen arbeiten.

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1959

Albert Erbprinz von Monaco. Albert machte Mitte der 80er Jahre vor allem als Sportler auf sich aufmerksam, als er bei den Olympischen Winterspielen in Calgary 1988 zusammen mit Gilbert Bigessi den 25. Platz im Zweierbob erreichte. Inzwischen widmet er sich mehr seinen offiziellen Verpflichtungen. Am 31. März 2005 wurde Albert vom siebenköpfigen Kronrat zum Regenten ernannt und bestieg nach dem Tode seines Vaters am 6. April 2005 als Albert II. den Thron von Monaco. Im April 2006 nahm Albert II. an einer Nordpolexpedition teil, die anlässlich des 100. Jahrestages der Arktisexpedition seines Ururgroßvaters, Fürst Albert I., veranstaltet wurde. Er ist damit das erste amtierende Staatsoberhaupt, das den Nordpol betreten hat. Anfang 2009 erreichte er ebenfalls den Südpol.              Bild: Public Domain

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1739

Der preußische König Friedrich Wilhelm I. stellte per Gesetz das eigenmächtige Vertreiben von Bauern von ihrem Land unter Strafe. Adelige Großgrundbesitzer hatten ihren Landbesitz dadurch aufgestockt, dass sie die Ländereien anliegender Bauern mit Gewalt in Besitz nahmen und die rechtmäßigen Eigentümer vertrieben hatten. Dieses sogenannte "Bauernlegen" wurde jedoch durch das Gesetz nicht gestoppt, und auch nachfolgende Versuche der preußischen Monarchie, die Rechte der Bauern zu schützen, blieben lange Zeit erfolglos.

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1892

Begann in Halberstadt der erste deutsche Gewerkschaftskongress. Hierbei schlossen sich die freien Gewerkschaften zusammen und ebneten den Weg zu einer einheitlichen und zentral gelenkten Gewerkschaftsbewegung in Deutschland

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1900

Die Vereinigten Staaten führen den Goldstandard ein und lösten mit diesem die zuvor vorherrschenden, auf einem Silberstandard basierten Währungen ab. Ein Goldstandard ist ein Währungsstandard, unter dem der Geldwert in den verwendeten Währungseinheiten als Wert einer feststehenden Menge von Feingold definiert wird. Gold wurde eine transportable, universelle und stabile Einheit zur Wertbestimmung.

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1903

Der US-Senat ratifizierte den Hay-Herrán-Vertrag über die Rechte zum Bau eines Kanals in der Landenge von Panama. Die USA erwarben für 40 Millionen Dollar die Rechte an dem Projekt und vollendeten 1914 den Kanal in seiner heutigen Form. Bereits 1534 gab Karl I. von Spanien ein Gutachten für einen Kanalbau zur Verkürzung der Seestrecke durch Mittelamerika in Auftrag. Erst 1879 jedoch machte sich Frankreich unter Leitung des Suezkanal-Erbauers Ferdinand de Lesseps an die Arbeit. Seit 1903 stand die Wasserstraße und eine mehrere Kilometer breite Schutzzone im Umland unter amerikanischer Hoheit. Der damals junge Staat Panama war damit faktisch in zwei Teile getrennt, ein Zustand, der immer wieder zu Diskussionen führte. 1977 einigten sich der damalige US-Präsident Jimmy Carter und der panamaische Machthaber Omar Torrijos auf die Übergabe des Kanals an die mittelamerikanische Republik zum Ende des Jahres 1999.

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1909

In New York wurde die weltweit erste Filmzensur eingeführt. Nur wenige Jahre nach der Erfindung des Mediums zahlten jetzt Regisseure für jeweils 300 Meter begutachtetes Material 3,50 Dollar. Zur "Wahrung der öffentlichen Sittlichkeit" begutachtete fortan eine Komission jeden Film. Beanstandete Szenen mussten herausgeschnitten werden, ansonsten erhielt der Film ein nationales Aufführungsverbot. In der Argumentation gegen das immer populärer werdende Medium "Film" wurde die Zensur ins Leben gerufen, um dem Zerstreuungsangebot und der Bedienung der Schaulust Einhalt zu gebieten. Beides führe angeblich zu Realitätsverlust. Die im Film vermutete Gefahr der Verführung des Publikums, z.B. zur Vernachlässigung der eigenen politischen Interessen, der Flucht in Illusionswelten und der "Geistesverpöbelung" veranlasste schließlich die Schaffung der Zensur.

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1937

In der auf Deutsch verfassten Enzyklika "Mit brennender Sorge" verurteilte Papst Pius XI. die Kirchen- und Rassenpolitik des NS-Regimes. Die Nationalsozialisten antworteten mit einer gezielten Verfolgung der kirchlichen Amtsträger und Kirchenmitglieder, die an der Verbreitung und dem Druck der Enzyklika beteiligt waren. Während des Zweiten Weltkrieges vermied Pius XI. einen Konflikt mit Deutschland. Während der Besetzung Roms durch die deutsche Wehrmacht schwieg er zu den Deportationen von Juden aus der Stadt.

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1939

Der slowakische Landtag stimmte einstimmig für die Unabhängigkeit der Slowakei statt der Wiedervereinigung mit Ungarn. Bereits im Herbst 1938 hatten deutsche Truppen das Sudetenland besetzt, und das Münchner Abkommen beschloss im September 1938 die Autonomie der Slowakei. Nachdem im Frühjahr 1939 deutlich wurde, dass binnen weniger Tage deutsche Truppen auch in den Rest der Tschechoslowakei einmarschieren werden, erklärte sich die Slowakei unter der Führerschaft von Josef Tiso für unabhängig. Hitler hatte dieser Unabhängigkeitserklärung zugestimmt. Doch schon wenige Tage später wurde sie durch einen "Freundschafts- und Beistandspakt" ausgehöhlt. Dieser Pakt räumte dem Deutschen Reich weitgehende Rechte bei der Ausbeutung der slowakischen Bergwerke ein. Das war ein tiefer Eingriff in die slowakische Wirtschaft.

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1953

ChruschtschowNeun Tage nach dem Tod des sowjetischen Diktators Josef W. Stalin bestimmte das Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) Nikita S. Chruschtschow zum Ersten Sekretär des Zentralkomitees des KPdSU. Während Georgi M. Malenkow Regierungschef wurde und Lawrenti Berija allen Sicherheitsorganen vorstand, erhielt Chruschtschow das höchste Amt der alleinherrschenden Partei.  Bild: Public Domain

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1960

Im New Yorker Waldorf-Astoria Hotel trafen sich der israelische Ministerpräsident David Ben Gurion und Bundeskanzler Konrad Adenauer, um diplomatische Beziehungen zwischen ihren beiden Staaten aufzunehmen. Sie begründeten damit einen neuen Umgang zwischen Deutschland und Israel nach dem Zweiten Weltkrieg.                    Bild: Public Domain

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1970

Die erste Weltausstellung in Asien wurde in Osaka (Japan) eröffnet. Das Motto der Ausstellung lautete: "Fortschritt und Harmonie für die Menschheit". Fast 80 Staaten und zahllose Organisationen widmeten sich dem Schwerpunkt Kommunikation und zeigten neuste Entwicklungen und Entwürfe: Drahtlose Kommunikation, Video und Bildschirmtelefone waren die herausragenden technischen Errungenschaften. Während des ersten Versuchs starb der Kaiser, dann kam der Zweite Weltkrieg dazwischen. Knapp 65 Millionen Menschen kamen und bescherten den Organisatoren der Ausstellung einen Gewinn von gut 52 Millionen Dollar. So viel Geld wurde von keiner anderen Weltausstellung je erwirtschaftet. Das Symbol der Ausstellung war eine stilisierte Kirschblüte mit fünf Blättern.

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1993

In Andorra wird nach einer Volksabstimmung die erste demokratische Verfassung eingeführt. Rund 75% der Abstimmungsberechtigten stimmen der Ablösung des bisherigen Feudalsystems zu, dass über 700 Jahre lang die Regierung des kleinen Pyrenäenstaates stellte. Die neue Verfassung sieht ein Mehrparteiensystem und eine parlamentarische Demokratie vor, zudem werden erstmals Gewerkschaften zugelassen.

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1994

Der US-amerikanische Computerhersteller Apple-Macintosh stellte sein neustes Modell vor: den "Power PC". Dabei handelte es sich um eine neue Generation von Personalcomputern. Das Herz des Rechners basierte auf dem neuentwickelten Prozessor Power-PC-601. Seine so genannte "RISC"-Technologie erhöhte die Geschwindigkeit des Prozessors durch beschleunigte Takt-Frequenzen und einen vereinfachten Befehlssatz. Durch den "Power-PC" wurde Apple-Macintosh erstmals durchgehend IBM-kompatibel. Das heißt, dass mit so genannten Emulationsprogrammen Software, die eigentlich für IBM-PC's geschrieben wurde, nun auch auf Apple-Macintosh-PC's ausgeführt werden konnte. Obwohl Kritiker den "Power-PC" lobten, fiel der Marktanteil Apple-Macintoshs auf unter zehn Prozent zurück.

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