31. März
Geburtstage
1934
Richard Chamberlain US-amerikanischer Schauspieler. Richard Chamberlain wollte eigentlich Designer werden und studierte in Claremont Kunst. Vor Abschluss seines Studiums entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei. International bekannt wurde er durch seine Hauptrolle in der Fernsehserie "Dr. Kildare" (1961). In den folgenden Jahren feierte er Erfolge beim Theater, Film und Fernsehen. Er spielte 1980 als "John Blackthrone" in der Abenteuer-Serie "Shogun". Ein Einschaltquoten-Erfolg wurde die TV-Verfilmung des Romans von Colleen McCullough "Die Dornenvögel" (1983), in der Chamberlin den katholischen Pater Ralph spielte.
1939
Volker Schlöndorff Deutscher Regisseur. Schlöndorff wurde in Wiesbaden geboren. Seinen ersten Erfolg feierte er mit dem Film "Der junge Törless" (1966), für den er die "Filmbänder in Gold" in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch" erhielt. Ihm wurden der "Filmkritiker-Preis" in Cannes und der "Deutsche Filmpreis" verliehen. Bekannt wurde er durch die Filme "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", den er zusammen mit Margarethe von Trotta 1975 drehte, "Die Blechtrommel" (1978), "Tod eines Handlungsreisenden" (1984) und "Homo Faber" (1990). Schlöndorff ist als Leiter der Babelsberger Filmstudios an der Popularisierung des Deutschen Films beteiligt.
1948
Randolf Rodenstock Deutscher Unternehmer. Der Urgroßvater Rodenstocks gründete 1877 das Ladengeschäft "Werkstätte für Physik und Mathematik", aus dem sich der bis heute größte deutsche Hersteller von Brillengläsern und -fassungen, die "Optischen Werke G. Rodenstock", entwickelten. Randolf Rodenstock wurde 1983 persönlich haftender Gesellschafter des Unternehmens und 1990 Geschäftsführer. Er erweiterte das Sortiment des Unternehmens, weil das Unternehmen Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts mit der Wirtschaftsressesion und den Vorgaben im Gesundheitswesen zu kämpfen hatte. Heute produziert die Firma Rodenstock, die sich als "Systemanbieter in der Welt des Sehens" versteht, u.a. auch augenmedizinische Geräte und Laserscanner für die Satztechnik.
Ereignisse
1814
Die verbündeten europäischen Mächte Großbritannien, Österreich, Russland und Preußen marschierten in einem Triumphzug in die französische Hauptstadt Paris ein. Sie besetzten die französische Hauptstadt. Nachdem Napoleon am 14.September 1810 auf seinem Russland-Felzug in Moskau einzog, musste er sich wegen großer Verluste 1812 zurückziehen. In den Befreiungskriegen erlag Napoleon der übermächtigen Koaltion zwischen England, Russland, Österreich und Preußen in der Völkerschlacht bei Leipzig. Der Fall von Paris hatte seine Absetzung durch den Senat zur Folge. 1914 musste er als Kaiser abdanken und wurde für hundert Tage auf die Mittelmeer-Insel Elba verbannt. Nach seiner Niederlage von Waterloo am 18. Juni 1815 wurde er in staatliche Haft genommen und auf St. Helena verbannt.
1889
Wurde der 300 Meter hohe "Eiffel-Turm" fertiggestellt, den der französische Statiker Gustave Alexandre Eiffel anlässlich der Weltausstellung in Paris entworfen und erbaut hatte. Unbestritten ist der Turm seitdem das Wahrzeichen von Paris.
1907
Wilhelm II. erklärt den Kriegszustand in Deutsch-Südwestafrika offiziell für beendet, obwohl sich noch immer einzelne Stammesgruppen der Kolonialherrschaft widersetzen. In den seit 1903 andauernden Kämpfen gegen die aufständischen Herero und Hottentotten fielen rund 90.000 Einheimische und ca. 1.500 Angehörige der deutschen Kolonialtruppen.
1964
Die Beatles wurden die Nummer Eins in den US-Charts. Alle fünf ersten Titel in den Charts stammten von den 1958 gegründeten Beatles. Das war in der Geschichte der Popmusik-Hitparaden bisher ein einzigartiges Phänomen. Am 13. Januar 1964 wurde der Song "I Want To Hold Your Hand" in den USA veröffentlicht. Innerhalb von nur vier Tagen wurden 1,5 Millionen Schallplatten des Hits verkauft. Eine Woche später schnellte auch das Album "Meet The Beatles" auf Platz Eins der LP-Hitparade. Am 7. Februar 1964 gingen die Beatles des erste Mal auf Tournée durch die USA. Sie wurde ein großer Erfolg.
1971
Am 16. März 1968 umzingelten amerikanische Einheiten das Dorf My Lai - auf der Suche nach nordvietnamesischen Soldaten. Drei Stunden später waren alle 500 Bewohner tot - ermordet. Ein Jahr lang wurde das Massaker vertuscht. Dann kamen die brutalen Fakten ans Licht, die Vereinigten Staaten waren schockiert. Am 31. März 1971 wurde Leutnant William Calley von einem Kriegsgericht zu lebenslanger Haft verurteilt - aber schon drei Jahre später begnadigt. Der hochdekorierte Offizier blieb der einzige, der wegen des Massakers verurteilt wurde, obwohl viele beteiligt waren. Kriegsverbrecher, Sündenbock oder Held?
1991
Unterzeichneten die Staatschefs der sechs verbliebenen Mitglieder des Warschauer Pakts ein Protokoll, mit dem die Auslösung dieses Militärbündnisses beschlossen wurde, das 30 Jahre zuvor als Gegenspieler der NATO angetreten war. Mit der Auflösung des Warschauer Paktes ging auch offiziell die Ost-West-Konfrontation zu Ende.
